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Schenefeld : Die Barrieren im Straßenverkehr sollen weg

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

shz.de von
erstellt am 12.Nov.2015 | 16:20 Uhr

Schenefeld | Zu hohe Bordsteine, zu schmale Wege, zu viele Sperrgitter: Barrieren, die die Mobilität von Fahrradfahrern und behinderten Menschen einschränken, gibt es in Schenefeld mehr als genug. Darauf hat vor allem die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit immer wieder hingewiesen. Jetzt nimmt sich die Politik des Themas an. Rot-Grün starten einen gemeinsamen Vorstoß. Die Barrieren sollen weg. Ein entsprechender Antrag wird heute Abend im Bauausschuss gestellt.

„Einige dieser Mobilitätsbarrieren sind Dauerärgernisse, wie die für Radfahrer und Rollstuhlfahrer gleichermaßen schlechte Verbindung zwischen Kreuzweg und Jahnstraße“, sagt Grünen-Fraktionschef Mathias Schmitz. Die Weiterfahrt über den Rosenweg und Tulpenweg zum Moorweg und damit in Richtung Stadtzentrum sei für Rollstuhlfahrer wegen mehrerer Barrieren gar nicht und für Radler nur schwierig möglich. Schmitz: „Dabei ist das eigentlich eine kurze und attraktive Verbindung zwischen Siedlung und Stadtzentrum abseits der Hauptverkehrsstraßen.“

Mit Unterstützung der AG Barrierefreiheit ist eine konkrete Liste erarbeitet worden, in der die Barrieren benannt und auch die Zeitschiene für deren Beseitigung festgelegt wird. Im kommenden Jahr soll es losgehen. „Die behindertengerechte Herstellung von Straßen und Wegen gehört zu den Zielen und Grundsätzen der Stadt “, betont SPD-Fraktionschef Nils Wieruch.

VORHABEN Handlungsbedarf ermitteln

Unter anderem sind folgende Maßnahmen geplant: 1. Übergang Kreuzweg/Jahnweg – Wegeverbindung neu gestalten, Bordsteine  absenken; 2.Rosenweg – Bordstein absenken, Sperrgitter beseitigen, 3. Verbindungsweg Königsberger Straße/Blocksberger Moor –  Sperrgitter beseitigen; 3. Verbindungswege Mittelstraße/Bogenstraße und Friedrich-Ebert-Allee –  Sperrgitter abbauen, Bordsteine vor den Durchgängen absenken; 5. Bogenstraße – bei Neubau die Fußwege auf Straßenniveau absenken; 6. Dannenkamp/Wurmkamp – der Verbindungsweg soll hergerichtet, die  Bordsteine  im Dannenkamp ausreichend abgesenkt werden; 7. Industriestraße – Bordsteine absenken; 8. Jahnstraße – bei Neubau die Fußwege auf Straßenniveau absenken; 9. Kreuzung Osterbrooksweg/Altonaer Chaussee – Geh- und Radwege; 11. Parkgrund an den Hochhäusern – Borsteinabsenkungen unzureichend; 12. Dornkamp/Bi de haussee – Sperrgitter beseitigen oder umsetzen, 14. Gartenstraße – Durchgang zum Heideweg, 15. Kurzer Kamp – Bordstein absenken.  

 
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