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Abschluss in Schenefeld : Dickes Plus für das Jahr 2015

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der Überschuss beträgt 2,3 Millionen Euro. Das bestätigte jetzt Kämmerer Norbert Esmann.

shz.de von
erstellt am 14.Jun.2016 | 13:00 Uhr

Schenefeld | Diese Nachricht werden die Verantwortlichen in Schenefeld mit Freude zur Kenntnis nehmen. Der Jahresabschluss für das Jahr 2015 weist einen Überschuss in Höhe von 2,3 Millionen Euro aus. Das bestätigte gestern Kämmerer Norbert Esmann. Vor allem beim Personal und bei den Investitionen im Baubereich habe es Einsparungen gegeben. Das Zahlenwerk wird Esmann am Donnerstag dem Finanzausschuss erläutern – die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus. „Die Finanzsituation der Stadt ist solide“, betont der Kämmerer.

Vor allem bei den Investitionen hat die Stadt nicht alle für 2015 beschlossenen Vorhaben umgesetzt. Die Kellerdeckendämmung am Schulzentrum Achter de Weiden für zirka 940.000 Euro wurde nicht umgesetzt. Auch bei der Kanalsanierung sind 483.000 Euro nicht ausgegeben worden.

Ein bisschen Sorgen bereitet Esmann, dass Haushaltsermächtigungen in Höhe von 4,2 Millionen Euro in dieses Jahr übertragen wurden. „Das ist ein Rekordergebnis“, betont der Kämmerer. Um die beschlossenen Vorhaben – unter anderem auch an den Schenefelder Schulen – bezahlen zu können, ist der Griff aufs Sparbuch nötig. Das ist mit 7,3 Millionen Euro prall gefüllt. Allerdings verweist Schenefelds Herr der Zahlen darauf, dass für 2016 Kredite in Höhe von 3,2 Millionen Euro eingeplant wurden. „Ob wir diese am Ende wirklich benötigen, steht noch nicht fest.“ Esmann geht – Stand heute – eher davon aus, dass Schenefeld auch in diesem Jahr ohne fremdes Geld auskommen kann.

Für die Unterbringung von Flüchtlingen hatte die Stadt 2015 und 2016 insgesamt gut vier Millionen Euro eingeplant. Doch inzwischen steht fest, dass es nur eine Sammelunterkunft für bis zu 264 Menschen in Schenefeld geben wird. Sie entsteht zurzeit aus Containern am Osterbrooksweg und kostet gut zwei Millionen Euro. „Wenn wir weniger Geld benötigen, werden diese Mittel wieder frei“, sagt Esmann. Aber er warnt auch: Auch wenn die Flüchtlingswelle abgeebt sei, niemand wisse, wie sich die Situation in Zukunft entwickle und was auf die Stadt in puncto Familienzusammenführung noch zukomme.

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