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Dicker Patzer: Neuer Spiely-Container ist viel zu kein

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erstellt am 18.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | Als Birgit Wehnke, Ursula Wulff und Wilma Jeromin Anfang Februar die Spiele in die Regale des nagelneuen Containers einräumten, kam ihnen die Sache gleich irgendwie spanisch vor. Alles wirkte so klein und so eng. Für die großen Spielzeuge und die Sitzgruppen war überhaupt kein Platz mehr. Der alte Container war doch viel größer, oder? Das Spiely-Team fragte noch einmal bei den Verantwortlichen im Rathaus nach - und sorgte da für ein böses Erwachen. Ein Rathausmitarbeiter hatte statt drei Containerelementen nur zwei bestellt und die wurden dann auf dem Gelände der Goch-Fock-Grundschule aufgebaut. Es fehlen 18 Quadratmeter. Ein dicker Patzer, der für mächtig Aufregung im Rathaus sorgte.

"Da wo Menschen arbeiten, passieren Fehler", sagte die Sozialausschussvorsitzende Monika Stehr (SPD). Die Stadt muss nachbessern, noch einmal 12 000 Euro in das dritte Element plus Anschlüsse investieren. Die Politik segnete die Korrekturmaßnahme einstimmig ab. Für den zu kleinen Container hatte die Stadt 37 390 Euro bezahlt. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer, zumindest einen Teil der 12 000 Euro zurückzubekommen. Der entstandene Schaden wurde der sogenannten Eigenschadenversicherung der Stadt gemeldet. Das Spiely-Team wird in diesem Jahr noch einmal um packen müssen - wenn endlich genug Platz da ist.

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