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Schenefelder Tageblatt

24. Oktober 2017 | 10:32 Uhr

Schenefeld : Deutliche Absage an die Juks-Kita

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der Jubiku-Geschäftsführer hält den Standort für ungeeignet.

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Schenefeld | Die Suche nach einem passenden Grundstück für den Neubau einer Kindertagesstätte läuft seit Monaten auf Hochtouren. 13 Standorte sind in der Diskussion. Doch einer kann wahrscheinlich schon wieder von der Liste gestrichen werden: das Außengelände des Juks am Osterbrooksweg. Der Vorstoß für die Juks-Kita kam von der SPD. Baurechtlich könnte der Plan eines Neubaus auch umgesetzt werden. Doch jetzt gibt es eine klare Absage – und zwar von Melf Kayser, Geschäftsführer der städtischen Jubiku gGmbH.

Fazit: Die Arbeit des Jugend- und Kommunikationszentrums würde durch Verlust des Außengeländes massiv eingeschränkt werden. „Das Außengelände ist integraler Bestandteil der inhaltlichen Ausrichtung der Aufgabengebiete des Juks“, heißt es in einem Schreiben an Sozialamtschef Axel Hedergott. Kayser führt darin zahlreiche Argumente auf, die eindeutig gegen die Juks-Kita sprechen. Veranstaltungen wie Ferienprogramme, Sommerfeste und das Familienspektakel könnten nicht mehr angeboten werden. Auch Großprojekte wie in der Vergangenheit Open-Air-Konzerte von Fettes Brot oder den Fantastischen Vier wären nicht mehr möglich.

Kayser weist auch auf mögliche Probleme des Standortes hin. Zu wenig Parkplätze, das Müll- und Glasbruchaufkommen bei den Wochenendveranstaltungen, das enorme Risiken für den Kita-Betrieb berge und die eigenständige Juks-Gastronomie, die nicht mehr zu gewährleisten wäre. Der Garten sei ein „denkbar unglücklicher Standort für den Kita-Neubau“, betont der Jubiku-Geschäftsführer.

Ob er von Schenefelds Kita-Liste wieder gestrichen wird, entscheidet am Donnerstag, 6. November, der Sozialausschuss.

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