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Schenefeld : Der VHS-Umzug kostet Stadt 150.000 Euro

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Übergangslösung: Das Gebäude am Osterbrooksweg soll ideal sein.

Schenefeld | Das wird ein Kraftakt: Schon zum neuen Semester – es beginnt am 12.  September – soll der Umzug der Schenefelder Volkshochschule an den Osterbrooksweg abgeschlossen sein. Jetzt stehen auch die Kosten fest. Gut 150  000 Euro muss die Stadt investieren, um aus dem Bürogebäude passende Räumlichkeiten für die VHS zu schaffen.

Der Umzug ist unumgänglich. Das jetzige VHS-Gebäude an der Blankeneser Chaussee wird dringend benötigt, um der Grundschule Altgemeinde mehr Raumkapazitäten zur Verfügung zu stellen. Wie berichtet, wird die Schule vierzügig und hat zudem eine DaZ-Klasse bekommen. Zudem wird eine weitere Betreuungsgruppe für Grundschüler im Volkshochschulgebäude untergebracht. Wegen Verzögerungen bei der Aufstockung des Hortgebäudes am Wurmkamp, wird übergangsweise auch noch eine Hortgruppe dort einziehen.

Damit nicht genug: Schenefeld will ein Ganztagsmodell an beiden Grundschulen ab dem Schuljahr 2017/2018 einführen. Für die Umsetzung des Konzeptes entstehen eine Mensa und neue Bewegungsräume. Fakt ist: Für die Volkshochschule ist kein Platz mehr an der Blankeneser Chaussee.

Das Gebäude am Osterbrooksweg erweist sich für die Stadt im nachhinein als Glücksfall. Die Stadt hatte es gemeinsam mit dem ehemaligen Spar-Parkplatz von der IVG Immobilien AG im vergangenen Jahr für 1,9 Millionen Euro gekauft. Während aus dem 30.000 Quadratmeter großen Parkplatz ein Gewerbegebiet werden soll, gab es Überlegungen, das Bürogebäude wieder zu verkaufen. Jetzt wird es zum Rettungsanker. Denn aus Sicht der Stadt ist das Gebäude geradezu ideal. Schenefeld spart Mietkosten. Es ist kurzfristig verfügbar und bietet ausreichend Platz.

300 Quadratmeter allein im Erdgeschoss

So stehen im Erdgeschoss 300 Quadratmeter zur Verfügung und im ersten Obergeschoss die kompletten 600 Quadratmeter. Es stehen genug Parkplätze zur Verfügung und es gibt eine Bushaltestelle direkt vor dem Gebäude. Die Qualität der Sanitäranlagen ist gut, ebenso die Raumakustik. Wichtig heutzutage bei öffentlichen Gebäuden: Das neue VHS-Gebäude ist barrierefrei. Ein Fahrstuhl ist vorhanden.

Das Mobiliar soll mit umziehen – mit Ausnahme der Lehrküche. Der Aufwand wäre zu groß. Die VHS-Kochkurse könnten künftig in der Lehrküche der Gemeinschaftsschule Achter de Weiden stattfinden. Die Firmen, die als Mieter in dem Gebäudekomplex ansässig sind, sind nicht betroffen, können am Osterbrooksweg bleiben. Die Stadt nutzt nur Erdgeschoss und ersten Stock. Die VHS am Osterbrooksweg – eine Übergangslösung. Wenn das neue Bürgerzentrum am Holstenplatz fertig ist, zieht die Einrichtung wieder um.

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erstellt am 15.Jun.2016 | 13:00 Uhr

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