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Abi 2016 in Schenefeld : Der Sprung in die Zukunft

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Drei Schenefelderinnen erzählen von ihren Prüfungen, ihren Plänen, ihren Hoffnungen und ihrer Berufswahl.

shz.de von
erstellt am 24.Jun.2016 | 12:30 Uhr

Schenefeld | Studium, Ausbildung oder erst einmal eine Auszeit nehmen? Vielleicht ein bisschen die Welt angucken? Das Abitur öffnet jungen Menschen Türen. Katja Katerbursky, Lina Bodino und Jana Buckenberger besuchten acht Jahre lang das Gymnasium Schenefeld – und haben den Schulabschluss nun beinahe in der Tasche. Nur noch die mündlichen Prüfungen sind für sie zu bewältigen. Die Mädchen sind drei von 169 Schülern des Doppeljahrgangs, die dieses Jahr die Allgemeine Hochschulreife in Schenefeld anstreben. Im Juli erhalten die Abiturienten die Zeugnisse. Dann müssen sie sich entscheiden. Die 18 Jahre alten Schülerinnen erzählen von ihren schriftlichen Prüfungen, ihren Zukunftsplänen und ihren Gefühlen und Ängsten, wenn es um das wichtige Thema Berufswahl geht.
 

Lina Bodino möchte neue Kulturen kennenlernen

Volleyball gehört zu Lina Bodinos Hobbys. Somit lag es nicht fern, für ihr viertes Prüfungsfach Sport zu wählen. Außer der theoretischen Klausur standen die praktischen Prüfungen im Turnen und im Volleyball bereits auf dem Plan. 
„Von Wettkämpfen kannte ich es bereits, man nimmt  kaum wahr, dass man bewertet wird.“ Unterstützt wurde sie in der Volleyball-Prüfung von ihrer Mannschaft, mit der sie auch in ihrer Freizeit trainiert. Sonne, traumhafte Strände und kulinarisches Vergnügen mit Paella und Tapas: Dafür steht Spanien. Lina möchte für neun Monate dorthin. Als Aupair-Mädchen wird sie auf die Kinder einer Familie aufpassen, die von einer Agentur vermittelt wurde. „Ich habe Spanien gewählt, weil ich neue Menschen, Sprachen und Kulturen kennenlernen möchte“, erklärt Lina. „Außerdem kommt meine Oma aus Spanien und ich habe Familie dort.“ Fünf Jahre lang hatte die 18-Jährige Spanisch als Schulfach. 
Seit die Gymnasiastin in der neunten Klasse für ein halbes Jahr in den USA war, hat sie sich vorgenommen, erneut einen längeren Auslandsaufenthalt zu unternehmen. Für Lina steht nun vor allem die Abenteuerlust im Vordergrund. „Im Ausland möchte ich neue Erfahrungen sammeln und mich Herausforderungen stellen.“ Aber auch Orientierungslosigkeit bezüglich der Zukunft fühlt sie. Noch hat sie kein Ziel gefunden, das sie erreichen möchte.

Volleyball gehört zu Lina Bodinos Hobbys. Somit lag es nicht fern, für ihr viertes Prüfungsfach Sport zu wählen. Außer der theoretischen Klausur standen die praktischen Prüfungen im Turnen und im Volleyball bereits auf dem Plan.
„Von Wettkämpfen kannte ich es bereits, man nimmt  kaum wahr, dass man bewertet wird.“ Unterstützt wurde sie in der Volleyball-Prüfung von ihrer Mannschaft, mit der sie auch in ihrer Freizeit trainiert. Sonne, traumhafte Strände und kulinarisches Vergnügen mit Paella und Tapas: Dafür steht Spanien. Lina möchte für neun Monate dorthin. Als Aupair-Mädchen wird sie auf die Kinder einer Familie aufpassen, die von einer Agentur vermittelt wurde. „Ich habe Spanien gewählt, weil ich neue Menschen, Sprachen und Kulturen kennenlernen möchte“, erklärt Lina. „Außerdem kommt meine Oma aus Spanien und ich habe Familie dort.“ Fünf Jahre lang hatte die 18-Jährige Spanisch als Schulfach.
Seit die Gymnasiastin in der neunten Klasse für ein halbes Jahr in den USA war, hat sie sich vorgenommen, erneut einen längeren Auslandsaufenthalt zu unternehmen. Für Lina steht nun vor allem die Abenteuerlust im Vordergrund. „Im Ausland möchte ich neue Erfahrungen sammeln und mich Herausforderungen stellen.“ Aber auch Orientierungslosigkeit bezüglich der Zukunft fühlt sie. Noch hat sie kein Ziel gefunden, das sie erreichen möchte.

Jana Buckenberger will studieren

„Ich hab’s mir schlimmer vorgestellt“, ist Jana Buckenbergers Fazit. Ihre schriftlichen Prüfungen legte sie in den Fächern Geschichte, Deutsch und Englisch ab. Mündlich ist bald Chemie an der Reihe. „Bei uns flogen auch Kekspackungen durch die Gegend“, kommentiert sie ihre Abiturklausuren. 
Ihre Pläne für die Zukunft? Ende Juli wird Jana für sechs Wochen nach England fahren und dort eine Sprachschule besuchen. Danach  möchte sie Pharmazie studieren. „Eigentlich hatte ich mich für Business Administration entschieden und habe sogar schon die Bewerbungsunterlagen fertig“, berichtet die 18-Jährige. „Aber als bei einem Berufstest Chirurgie als Ergebnis herauskam, habe ich mich in diese Richtung orientiert, da ich mich dafür schon lange interessiere.“ Die ganze Nacht lang habe sie sich umfassend mit Hilfe der Suchmaschine Google informiert. Die Mischung aus Medizin und Chemie im Studium der Pharmazie stieß bei ihr auf Begeisterung. „Ich möchte nicht den ganzen Tag am PC sitzen“, sagt sie. Außerdem sehe ihre Mutter sie eher in der Forschung.
Jana möchte wegen ihrer Freunde und Familie gern in Hamburg oder Kiel studieren. „Ich kenne die Stadt und bin hier groß geworden“, begründet sie. Auf das Studium bereite sie sich beispielsweise mit  den Studieninformationstagen der Universität vor. 
An Vorbereitung auf das Leben habe es ihr in der Schule allerdings gemangelt: „Ich hätte gerne Lebensplanung als Schulfach gehabt.“

„Ich hab’s mir schlimmer vorgestellt“, ist Jana Buckenbergers Fazit. Ihre schriftlichen Prüfungen legte sie in den Fächern Geschichte, Deutsch und Englisch ab. Mündlich ist bald Chemie an der Reihe. „Bei uns flogen auch Kekspackungen durch die Gegend“, kommentiert sie ihre Abiturklausuren.
Ihre Pläne für die Zukunft? Ende Juli wird Jana für sechs Wochen nach England fahren und dort eine Sprachschule besuchen. Danach  möchte sie Pharmazie studieren. „Eigentlich hatte ich mich für Business Administration entschieden und habe sogar schon die Bewerbungsunterlagen fertig“, berichtet die 18-Jährige. „Aber als bei einem Berufstest Chirurgie als Ergebnis herauskam, habe ich mich in diese Richtung orientiert, da ich mich dafür schon lange interessiere.“ Die ganze Nacht lang habe sie sich umfassend mit Hilfe der Suchmaschine Google informiert. Die Mischung aus Medizin und Chemie im Studium der Pharmazie stieß bei ihr auf Begeisterung. „Ich möchte nicht den ganzen Tag am PC sitzen“, sagt sie. Außerdem sehe ihre Mutter sie eher in der Forschung.
Jana möchte wegen ihrer Freunde und Familie gern in Hamburg oder Kiel studieren. „Ich kenne die Stadt und bin hier groß geworden“, begründet sie. Auf das Studium bereite sie sich beispielsweise mit  den Studieninformationstagen der Universität vor.
An Vorbereitung auf das Leben habe es ihr in der Schule allerdings gemangelt: „Ich hätte gerne Lebensplanung als Schulfach gehabt.“

Katja Katerbursky interessiert sich für Medien

„Früher habe ich mir immer vorgenommen, in der Abizeit mein Handy für einen Monat wegzulegen, um zu lernen“, sagt Katja Katerbursky lachend. Tatsächlich war das Abitur aber harmloser als erwartet. „Ich finde es schade, dass wir ein Jahr früher als üblich unsere Freunde verlassen“, bedauert Katja das Ende ihrer zwölfjährigen Schulzeit. „Mit 18 sind wir noch sehr jung, um zu entscheiden, was genau wir später wollen. Schüler mit neun Jahren Gymnasium hatten viel mehr von ihrer Jugend als wir“, beschreibt sie die verkürzte Schulzeit. 
Schon in der fünften Klasse habe sie Nachmittagsunterricht gehabt. Nachdem Katja ihre schriftlichen Klausuren in den Fächern Mathe, Geschichte und Deutsch hinter sich gebracht hat, steht noch die mündliche Prüfung im Fach Religion aus. Was ihr Berufsziel ist, kann sie noch nicht genau sagen. Gewisse Vorstellungen hat sie aber schon: An der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg gibt es den Studiengang „Medien und Information“, für den Katja sich bewerben möchte. Alternativ interessiert sie sich für Betriebswirtschaftslehre. Als Familienmensch möchte die Schenefelderin in Hamburg studieren und nicht umziehen.  
Zu ihren Gefühlen bezüglich ihrer Zukunft zählt die Angst vor dem Ungewissen – aber jetzt freut sie sich erst mal auf die Abifahrt nach Calella. „Wir haben sehr viele Möglichkeiten, die es früher nicht gab. Wir haben die Chance, etwas aus uns zu machen“, sagt Katja.

„Früher habe ich mir immer vorgenommen, in der Abizeit mein Handy für einen Monat wegzulegen, um zu lernen“, sagt Katja Katerbursky lachend. Tatsächlich war das Abitur aber harmloser als erwartet. „Ich finde es schade, dass wir ein Jahr früher als üblich unsere Freunde verlassen“, bedauert Katja das Ende ihrer zwölfjährigen Schulzeit. „Mit 18 sind wir noch sehr jung, um zu entscheiden, was genau wir später wollen. Schüler mit neun Jahren Gymnasium hatten viel mehr von ihrer Jugend als wir“, beschreibt sie die verkürzte Schulzeit.
Schon in der fünften Klasse habe sie Nachmittagsunterricht gehabt. Nachdem Katja ihre schriftlichen Klausuren in den Fächern Mathe, Geschichte und Deutsch hinter sich gebracht hat, steht noch die mündliche Prüfung im Fach Religion aus. Was ihr Berufsziel ist, kann sie noch nicht genau sagen. Gewisse Vorstellungen hat sie aber schon: An der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg gibt es den Studiengang „Medien und Information“, für den Katja sich bewerben möchte. Alternativ interessiert sie sich für Betriebswirtschaftslehre. Als Familienmensch möchte die Schenefelderin in Hamburg studieren und nicht umziehen. 
Zu ihren Gefühlen bezüglich ihrer Zukunft zählt die Angst vor dem Ungewissen – aber jetzt freut sie sich erst mal auf die Abifahrt nach Calella. „Wir haben sehr viele Möglichkeiten, die es früher nicht gab. Wir haben die Chance, etwas aus uns zu machen“, sagt Katja.

 
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