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Schenefeld : Der nächste Kita-Traum ist geplatzt

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Stadtplaner: Das Grundstück am Sandstückenweg ist nicht geeignet.

Schenefeld | Einen Friedhof am Sandstückenweg haben die Bürger 2014 beerdigt. Eine Kindertagesstätte am Sandstückenweg haben jetzt die Stadtplaner Ulf Dallmann und die Politiker des Stadtentwicklungsausschusses begraben. Das Urteil von Dallmann ist nach Prüfung glasklar: Die 2500 Quadratmeter große Fläche ist nicht geeignet. Damit ist Schenefelds nächster Kita-Traum geplatzt. 

Dallmann wies darauf hin, dass die Fläche für den Verkehr nicht erschlossen ist. Eine Zufahrt wäre nur über den Dannenkamp, über eine 200  Meter lange Stichstraße möglich. Schenefelds Stadtplaner führte aber auch ökologische Gründe ins Feld. Die städtischen Flächen sind größtenteils als Wald ausgewiesen. CDU-Ratsherr Holm Becker wies darauf hin, dass es sich zudem um Ausgleichsflächen für das Gewerbegebiet Achtern Teenbargen handele. Auch die Politik winkte ab. Das Thema ist durch.

Der Sandstückenweg: Im Sozialausschuss hatten CDU, SPD und Grüne noch gehofft, endlich einen Standort für die dringend benötigte Kita gefunden zu haben. Jetzt der Rückschlag. Schenefeld findet keine passende Fläche. Das Grundstück an der Fünf-Finger-Kreuzung hält Bauamtschef Günther Leimert für geeignet. Die Politik schüttelt einmütig mit dem Kopf. Die Wiese hinter dem Juks hatte die SPD ins Spiel gebracht – und dann ganz schnell wieder verworfen. „Wir haben keine Flächen mehr“, sagt Dallmann.

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erstellt am 28.Mär.2015 | 13:00 Uhr

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