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Zwischen Stauseen und Gletschern : Der Kunstkreis präsentiert Heidegrit Gröning

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Hamburgerin Heidegrit Gröning präsentiert 32 faszinierende Werke in der Volkshochschule Schenefeld.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Schenefeld | Wenn sie in ferne Länder reist, benötigt Heidegrit Gröning Zeit. Zeit, um ihre Gedanken zu bündeln. Egal, ob Stausee, Geysir, Gletscher, Reisfelder oder Wattenmeer – die Umsetzung ihrer Impressionen erfolgt Schritt für Schritt. Gröning zeigt im Zuge einer Ausstellung 32 ihrer Bilder in den neuen Räumen der Volkshochschule, Osterbrooksweg 36. Die Kunstkreis-Vorsitzende Ursula Wientapper stellte das unter dem Motto „Vom Chaos zur Karte“ stehende Werk der Malerin vor.

Die in Celle geborene Heidegrit Gröning lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin abwechselnd in Hamburg und St. Peter Ording. Reisen in ferne Länder, aber auch der Alltag sind die Inspirationsquelle für ihre facettenreiche Kunst. Wientapper beschreibt ihre Kunstkreis-Kollegin als sehr unternehmungsfreudig. Gemeinsam mit ihrem Mann bereist sie als Rucksack-Touristin häufig ferne Länder, ist aber auch auf dem Segelboot zuhause.

Die während der Ausstellung zu sehenden Werke sind innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren entstanden. Fische, Blumen und Kristalle gehören genauso zu den Motiven wie kunstvoll verarbeitete Welt-Karten. Gröning kreierte auf einem Bild beispielsweise alle Kontinente als zusammenhängenden Komplex. „Landkarten haben mich schon immer fasziniert“, sagt sie.

Gröning arbeitet auf Leinwänden in Acryl und mit unterschiedlichen Medien. Sie bezieht Fremdmaterial wie Papier, Karten, Stadtpläne und Zeitungen bei ihrer Arbeitsweise mit ein. „Ich bin eine sehr impulsive Malerin und wüte gern herum“, verriet Gröning. Sie ist Mitglied der Künstlergruppe „KunstKlima“ auf Eiderstedt. Die Künstlerin ist international auf verschiedenen Ausstellungen vertreten beispielsweise bei der Biennale de Arte Barcelona, der Boot Düsseldorf und der internationalen Biennale di Palermo. Was bei den den aussagestarken Bildern verwundert: Die heute in Hamburg lebende Künstlerin studierte ursprünglich nicht Kunst, sondern Musik und Mathematik.

Sicherlich ist es mitunter auch die Musik, die Gröning beim Entstehungsprozess beeinflusst. Als Cellistin ist sie häufig bei diversen Orchester-Projekten im Einsatz. „Die Ausstellungstermine haben jedoch Vorrang.“ Interessierte können die sehr sehenswerte Ausstellung der preisgekrönten Künstlerin noch bis zum 30. Juni in den Räumen der Volkshochschule Schenefeld besuchen.

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