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Standort gesichert : Der Kunstkreis bleibt im „Stadtzentrum“

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Doch kein neuer Mieter für die vom Verein genutzten Räume. Voller Terminplan bis Weihnachten.

Schenefeld | Der Kunstkreis Schenefeld kann auch weiterhin seine Galerie im „Stadtzentrum“ behalten. Seit 2013 nutzt der Verein hierfür mietfrei einen Raum im ersten Obergeschoss. „Die Galerie im ,Stadtzentrum’ wird weiterhin fester Veranstaltungsort unseres Vereins sein. Darüber freuen wir uns sehr“, sagte Ursula Wientapper im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Erste Vorsitzende des Vereins hatte wie berichtet während der Jahreshauptversammlung am 26. April angekündigt, dass die Räume im „Stadtzentrum“ bis zum 15.Mai geräumt werden müssen, da sie anderweitig benötigt werden.

Der Kunstkreis Schenefeld ist ein Verein mit etwa 200 Mitgliedern. Er  wurde im Jahr 1973 gegründet. Die Vereinigung ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine und  dem Kreiskulturverband Pinneberg.  Ausstellungen von regionalen und nicht-regionalen Künstlern  sind im Fokus. Dazu gehören juryfreie Einzel- und Gruppenausstellungen im halbjährigen Rhythmus. Ebenfalls organisiert der Kunstkreis Lesungen und Vorträge  und Ausfahrten. Der Jahresbeitrag für Einzelpersonen kostet 30, für Ehepaare 40 Euro. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es online.

Auf Anfrage unserer Zeitung sagte Songül Aksu, Centermanagerin des „Stadtzentrums“, die Ankündigung Wientappers, der Kunstkreis müsse seinen Raum bis zum 15. Mai verlassen, habe sie „überrascht“. „Es gab zwar einen Interessenten für die Räume. Die Frage, ob der Kunstkreis die Räume im ersten Stock nun räumen muss oder nicht, war noch nicht abschließend geklärt“, sagte Aksu. Sollte sich ein weiterer Interessent für die Räumlichkeiten finden, werde das „Stadtzentrum“ versuchen, dem Kunstkreis neue Räumlichkeiten anzubieten. Eine Nachvermietung der Galerie sei laut Informationen der Centermanagerin derzeit aber nicht geplant.

Die Galerie wird vor allem dafür genutzt, jüngeren Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihre Werke auf dieser Fläche auszustellen. Ab morgen ist Fotograf Nils Konheiser dran. Seine Fotoausstellung „Lost Places“ wird bis zum 15. Juli, jeweils donnerstags bis sonnabends von 16    bis 18 Uhr, zu sehen sein. Im Mittelpunkt stehen verlassene Orte, zum Beispiel die Sperrzone von Tschernobyl oder ein stillgelegter Freizeitpark in Berlin. Die Vernissage ist öffentlich und beginnt morgen um 18 Uhr.

Ebenfalls wird der „Treffpunkt Kunst“ regelmäßig im „Stadtzentrum“ veranstaltet. Hier haben Mitglieder und Interessierte die Möglichkeit, Anregungen auszutauschen, Fragen zu stellen und Gespräche über Kunst zu führen – und zwar immer am letzten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr.

Außer der Galerie im „Stadtzentrum“ stehen dem Kunstkreis noch weitere Räumlichkeiten im Rathaus und in der Volkshochschule im Osterbrooksweg zur Verfügung. Im zweiten Halbjahr stehen auch hier verschiedene Veranstaltungen auf dem Programm. Dazu gehört unter anderem die Ausstellung des Hamburger Installationskünstlers Arne Lösekann. Der Kulturpreisträger des Kreises Pinneberg wird seine Werke ab dem 23. Juli im Rathaus zeigen. Parallel dazu werden die Installationen auch in der Galerie zu sehen sein. Die Ausstellung „Lichtblicke“ von Sonja Basjmeleh ist ein weiterer Punkt im Veranstaltungskalender des Kunstkreises. Die Acrylmalerei des Nordlichts mit orientalischen Wurzeln gibt es ab September zu sehen.

Eine weitere Veranstaltung steht im November auf dem Programm. Der Kunstkreis wird die Werke seiner Mitglieder anlässlich der 250- Jahr-Feier in der Drostei in Pinneberg präsentieren. Die Ausstellung wird ab dem 4. November in der Dingstätte zu sehen sein. Auch für das Jahr 2018 hat sich der Kunstkreis viel vorgenommen. Im zweijährigen Rhythmus veranstaltet der Kunstkreis eine juryfreie Mitgliederausstellung. Lokale Künstler werden dann neuere und bisher noch nicht gezeigte Arbeiten zeigen. Die Motive müssen hierbei einen Bezug zu dem vorgegebenen Thema haben. Es lautet: „Innen/Außen“. Hierbei wird jedes Mitglied mit einem eigenen Werk zu sehen sein.

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