Schenefeld : Der Bebauungsplan fürs Dorf findet keine Mehrheit

SPD und Grüne scheiterten im Stadtentwicklungsausschuss mit ihrem Vorstoß, im Dorf – zwischen Mühlendamm, Hauptstraße und In de Masch – einen Bebauungsplan für den zirka sieben Hektar großen unbeplanten Innenbereich aufzustellen.

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04. März 2015, 16:00 Uhr

Schenefeld | 5:5 – und damit abgelehnt: SPD und Grüne scheiterten im Stadtentwicklungsausschuss mit ihrem Vorstoß, im Dorf – zwischen Mühlendamm, Hauptstraße und In de Masch – einen Bebauungsplan für den zirka sieben Hektar großen unbeplanten Innenbereich aufzustellen. CDU, OfS und BfB halten das nicht für nötig.

SPD und Grüne treibt vor allem die Sorge um, dass es im Kernbereich des Dorfes ohne rechtskräftigen Bebauungsplan zu einer massiven Bebauung in diesem Bereich kommen könnte. Denn es gibt nördlich der Hauptstraße noch drei Resthofstellen. Die ehemals landwirtschaftlichen Gebäude werden nicht mehr genutzt. Schenefelds Stadtplaner Ulf Dallmann hatte dafür geworben, durch einen Bebauungsplan eine gewollte städtebauliche Entwicklung voranzutreiben. „Wir könnten dann Baugrenzen festlegen und bestimmte Nutzungen wie eine Spielhalle oder eine Tankstelle ausschließen“, sagte Dallmann. Doch einen aufwendigen Bebauungsplan sahen CDU, BfB und OfS als unnötig an. Die Bebauung könne nach Paragraf 34 Baugesetzbuch geregelt werden.

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