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Schenefeld : Der Aldi-Bau erregt weiter die Gemüter

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Das Unternehmen kommt den Anwohnern entgegen. Die Bürger lehnen die Planung aber weiter ab.

Schenefeld | Emotionen versus Argumente: Der geplante Aldi-Neubau an der Friedrich-Ebert-Allee erregt weiter die Gemüter der Anwohner. Im Ratssaal  machten sie am Dienstagabend ihrem Ärger Luft. Die Stadt hatte zur Vorstellung der Pläne eingeladen. Aldis Vorhaben, den Markt direkt vor der Wohnanlage  zu errichten, wird weiter kategorisch abgelehnt. Die Bewohner des Mischgebietes fürchten Lärm, einen Wertverlust ihrer Immobilien und den Blick auf die meterlange Betonwand vor ihrer Nase. Tenor: Der Neubau sollte am jetzigen Standort, direkt an der Friedrich-Ebert-Allee, hochgezogen werden.

Dabei sind Aldi und der Investor den Anwohnern weit entgegen gekommen. Der Abstand zur Wohnbebauung wurde auf fünf Meter erhöht. Das Gebäude ist nur noch 3,60 Meter hoch. Zu den Gebäuden an der Straße Kehrwieder wird eine 2,50 Meter hohe Lärmschutzwand errichtet. Aldi-Vertreter Lars Dücker versprach, dass es keine Geruchsbelästigung geben werde. Die Lärmemissionen würden sich sogar verringern. Das bestätigte auch der Gutachter Jürgen Clausen vom Lärmkontor Hamburg. „Der meiste Lärm kommt vom Parkplatz. Der wäre weiter von den Häusern entfernt. Der Discounter-Markt wirkt zudem als zusätzlicher Schallschutz.“ Dücker versprach eine Optimierung für alle Beteiligten. Doch die Argumente kamen gegen die Emotionen am Ende nicht an.

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erstellt am 26.Mär.2015 | 10:00 Uhr

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