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24-Stunden-Lauf in Schenefeld : Dem Dauerregen tapfer getrotzt

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Mehr als 230 Sportler zeigen sich kämpferisch. Auch 150 Helfer waren im Einsatz. Es gab viel Lob für das Organisationsteam.

shz.de von
erstellt am 28.Jun.2016 | 12:34 Uhr

Schenefeld | Es war nicht nur ein Kampf gegen die Müdigkeit und die Uhr. Wer beim siebten 24-Stunden-Lauf von Schenefeld dabei war, hat seinen besonderen sportlichen Geist unter Beweis gestellt. Schon die Helfer mussten den Zelt-Aufbau am Morgen infolge von Gewittern unterbrechen. Die Läufer hatten nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht mit heftigen Regengüssen zu kämpfen. „Bei schönem Wetter laufen kann jeder“, betonte Cordula Kalex vom Ladykracher-Glücksgriff-Team. Mit ihrer Mannschaft belegte sie den ersten Platz bei den Frauenteams.

235 Läufer nahmen beim europaweit bekannten Schenefelder Laufereignis teil. „Es sind alle Teams und alle Einzelläufer gekommen“, freute sich Organisator Christopher Fehling. Das parallel laufende Stadtfest sei kein Problem. „Im Zweifel besuchen die Menschen beide Veranstaltungen“, sagte Fehling.

Jürgen Böttcher vom Orga-Team bezeichnete den Lauf „als sehr familiär“. Es lasse sich hier „niemand vom Wetter erschrecken“. Live-Bands, Cheerleader und Trommelgruppe sorgten für Stimmung. Die gute Laune in einzelnen Team-Zelten riss ebenfalls nicht ab, vorbeilaufende Sportler im Regen-Cape trotzten dem Regen.

„Der Lauf war großartig“, bilanzierte Gabriela Lange aus Schenefeld. Sie sei infolge des Wetters „kaputter gewesen als sonst“. Doch dafür „könne keiner etwas“. „Die Organisation war klasse und das Essen toll“, bilanzierte Lange.

Der mit seiner Intersport-Blau-Weiß-Mannschaft den in der Gesamtwertung ersten Platz belegende Martin Blöcher äußerte sich ähnlich. „Das Tolle an dieser Veranstaltung ist, dass es sich um einen Mannschaftswettbewerb handelt“, betonte Blöcher. Zum Team des durchtrainierten Halstenbekers gehörte auch der diesjährige Organisator Christopher Fehling. „Bei diesen Herren handelt es sich um sportlich sehr ehrgeizige Teilnehmer“, realisierten Läufer anderer Teams während des Events.

Das aus der Osnabrücker Gegend stammende TSV-Gnarrenburg-Team nahm bereits zum siebten Mal teil. „Die Veranstaltung hier ist etwas Besonderes“, lobte Ralf Rimkes aus Gnarrenburg. Die 150 Helfer waren wieder mit Herzblut im Einsatz. Dazu gehörten Verantwortliche des Erste-Hilfe- und Verpflegungsteams genauso wie Vertreter der heimischen Wirtschaft. Rudolf Holtz (90) war einmal mehr als Streckenposten tätig. „Ich war bei den Regengüssen extra früh da, um zu helfen“, berichtete der Onkel von Blau-Weiß-Trainerin Conni Thau. Zur Freude der Beteiligten endete die Veranstaltung bei Sonnenschein. „Die letzte Stunde war genial“, bilanzierte Damen-Einzellauf-Siegerin Andrea Möhr aus Berlin. Weitere Ergebnisse zum Lauf gibt es online.

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