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Haushalt in Schenefeld : Defizit von 1,7 Millionen Euro

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Im Rat wurde der Etat für 2014 diskutiert. Kämmerer Esmann will alle Investitionen ohne Fremdmittel finanzieren.

In der Ratsversammlung am Donnerstag, 30. Januar, soll der Etat für 2014 auf den Weg gebracht werden. Im Finanzausschuss wurde das Zahlenwerk nochmals diskutiert. Die Stadt erwartet ein Defizit in Höhe von 1,7 Millionen Euro. Die Abschreibungen liegen bei zirka 1,1 Millionen Euro.

Doch die Stadt ist liquide. Auf dem Sparbuch schlummern immer noch 5,4 Millionen Euro. „Die Stadt könnte alle Investitionen ohne Fremdmittel finanzieren“, betonte Kämmerer Norbert Esmann – auch den Weiterbau des Waldorf-Kindergartens an der Lindenallee. Die Kosten liegen bei zirka 1,1 Millionen Euro. Esmann bestätigte, dass die Stadt die Zusage für Fördermittel des Bundes, des Landes und des Kreises in Höhe von zirka 330.000 Euro für die „Biene Sonnenstrahl“ erhalten hat. Weitere Investitionen in diesem Jahr: der Kauf des ehemaligen Spar-Parkplatzes plus Verwaltungsgebäude am Osterbrooksweg. Die Stadt investiert 1,9 Millionen Euro und schafft neue Gewerbeflächen. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED kostet die Stadt in diesem Jahr 600.000 Euro. Für die neue Drehleiter der Feuerwehr fällt in diesem Jahr noch einmal ein Betrag von 375.000 Euro an.

Im Bereich Kultur wurden für die Bespielung des Forums 12.000 Euro aus dem Etat gestrichen. Für dieses Jahr stehen 7000 Euro als Zuschuss der Stadt für Einzelveranstaltungen zur Verfügung. Wer die Verantwortung für die Spielstätte ab 2015 übernimmt, steht noch nicht fest. Das JUKS erhält einen Zuschuss von 34.000 Euro. Er wurde um 35.000 Euro gekürzt.

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erstellt am 24.Jan.2014 | 09:24 Uhr

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