Schenefeld investiert in Schulen : Das wird nach den Ferien anders sein

In die Jahre gekommen: Die Außenfassade der Gorch-Fock-Schule wird neu verputzt und erhält einen neuen Anstrich.
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In die Jahre gekommen: Die Außenfassade der Gorch-Fock-Schule wird neu verputzt und erhält einen neuen Anstrich.

Stadt investiert eine halbe Million Euro in die Sanierung der Schulen. Teuerste Maßnahme schlägt mit 150.000 Euro zu Buche.

shz.de von
24. Juli 2015, 10:00 Uhr

Schenefeld | Ferienzeit ist Bauzeit: Wenn die Kinder in die Sommerpause gehen, legen die Handwerker los. Etwa eine halbe Million Euro investiert die Stadt Schenefeld, um die Schulen innerhalb von sechs Wochen auf Vordermann zu bringen. Wenn die Schüler Ende August zurückkommen, wird einiges anders sein – an manchen Schulen mehr, an anderen weniger.

So werden zwar an der Gorch-Fock-Schule die meisten Arbeiten verrichtet, zu sehen sind diese aber am Ende zum Großteil nicht. Eines wird allerdings auffallen: Die Schule an der Gorch-Fock-Straße  wird außen aufgehübscht. Die Fassade soll neu verputzt und gestrichen werden. „Wir verwenden wieder einen gelblichen Ton“, sagt Bauamtschef Helge Feber. Die Sanierung der Außenfassade kostet 27.500 Euro. Auffallen wird auch ein dritter Container, der nach den Ferien für  die Nachmittagsbetreuung bereit stehen wird. Er schlägt mit 16.000 Euro zu Buche. 24.000 Euro steckt die Stadt in ein neues Schließsystem.

Die dritte Baustelle an der Gorch-Fock-Schule ist das Lehrschwimmbecken. Außer Fliesen- und Wartungsarbeiten nehmen sich die Handwerker auch den Technikraum vor und erneuern beispielsweise Rohrwasserpumpen. Die Kosten: Etwa 67000 Euro.

Neue Umkleideräume für zwei Schulen

Die Schüler an der Grundschule Altgemeinde und an der Gemeinschaftsschule finden nach den Sommerferien frisch renovierte Umkleideräume vor. Sie werden laut Feber komplett saniert, WCs und Duschanlagen werden erneuert. Dafür nimmt die Stadt insgesamt 145.000 Euro in die Hand. „Zudem gestalten wir die Decke im Eingangsfoyer der Grundschule Altgemeinde heller und freundlicher“, sagt Feber. Die Kosten belaufen sich auf 12.000 Euro. Die teuerste Schulsanierungs-Maßnahme dieses Sommers schlägt mit 150.000 Euro zu Buche: Die alte Sporthalle Achter de Weiden wird mit einer neuen Sicherheitsbeleuchtung ausgestattet.

 Außerdem nimmt die Stadt für 30.000 Euro am Gymnasium – ebenso wie an der Gemeinschaftsschule – die Sanierung eines Teils der Hauptschmutzwasserleitung in Angriff. Bevor das neue Schuljahr beginnt, sollen auch noch Arbeiten in der Caféteria fertig gestellt werden. Dort wird für 7500 Euro neuer PVC-Boden ausgelegt. Gegen die Helligkeit während der Sommermonate erhalten vier Klassen auf der Westseite des Gymnasiums Außensonnenschutz zum Preis von 10.500 Euro.  

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