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Schenefelder Tageblatt

11. Dezember 2017 | 20:35 Uhr

Sommer in Schenefeld : Das sind die Eistrends

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die klassischen Eissorten bleiben unverzichtbar. Geschäftsinhaber zeigen sich aber experimentierfreudig.

Schenfeld | Cheesecake mit Rhabarber und „Weiße Schokolade mit Nuss Crisp“: Derartig ausgefallene Eissorten finden sich immer häufiger auch in Schenefelds Eisdielen. Doch obwohl die exotischen Namen reizen, bevorzugen zahlreiche Eisfreunde immer noch klassische Eissorten wie Erdbeere, Vanille und Schokolade. Das beobachtete zumindest Mario Bosnijak, Filialleiter vom Eiscafé Fiore im „Stadtzentrum“. „Es ist undenkbar, die traditionellen Eissorten aus dem Sortiment zu nehmen“, betont Bosnijak.

Hedda (3) und Marta (1) mögen es klassisch: Mindestens einmal die Woche kommen sie mit ihrer Mutter Janine Albrecht beim Eiscafé Fiore vorbei, um ihre Lieblingssorten Erdbeer und Vanille zu verzehren.

Bosnijak hält seine Rezepte geheim. Er versucht, in jedem Jahr eine neue Kreation anzubieten. Sein Spektrum beinhaltet im Sommer mehr Früchte- als Milchspeiseeis. In den kälteren Jahreszeiten ist es umgekehrt.

Eisfan Albrecht schaut auch beim Eiscafé Eisart am Kiebitzweg regelmäßig vorbei. „Mein Lieblingseis ist Don Vito“, schwärmt die Mutter. Hierbei handelt es sich um eine cremige Eigenkomposition mit Vanilleeis, Himbeer und Schokoladenstücken.

Inhaber Oliver Laudam hat generell 24 Sorten im Programm, ganz neu dabei: Applepie und Pomegrande. Apfelstrudelstückchen sowie Granatapfel verfeinern die jeweilige Eissorte. Der Renner bei ihm ist aber auch eine Eigenkomposition mit Schokolade und Keks. Bei der mit Walnussstücken veredelten Eissorte Cookies handelt es sich nach seinem Gefühl um das „weltweit meistverkaufte Eis“.

Mit viel Fingerspitzengefühl mischt er Sorten wie die Mozartkugeln und Pistazien enthaltene Sorte Amadeus Dream sowie auch Champagner und Weiße Schokolade mit weiß Crisp. „Ich habe witzigen Schweinkram dabei“, sagt Laudam. Klassische Eissorten hält der experimentierfreudige Geschäftsführer dennoch für unverzichtbar. Gerne besucht er Messen. Er hat Freude dabei, sich Sorten wie Hugo auszudenken. Darin enthalten sind Limette, Prosecco und Wasser. Bei Gurken- und Knoblauch-Eis höre bei ihm jedoch der Spaß auf.

Speiseeis wird laut Experten bei zirka minus zwölf bis minus 14 Grad serviert. Die meisten Eisfans (55 Prozent) setzen auf die Waffel, nicht auf den Becher. Beliebteste Sorten sind Vanille, Straciatella und Schokolade. In Deutschland ist die Speiseeisverordnung aus den 1930er Jahren die älteste Rechtsvorschrift im Lebensmittelbereich. Sie wurde zuletzt 1998 reformiert. Es wird nach Creme-, Milch-, Frucht- und Softeis  sowie Sorbets unterschieden.
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