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Schenefeld : Das Schulzentrum bleibt ein Energiefresser

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Bei der Grundschule Altgemeinde sind sowohl Wasser- als auch Stromverbrauch gestiegen.

shz.de von
erstellt am 11.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Schenefeld | Im aktuellen Energiebericht der Stadt Schenefeld sind auch die Verbrauchszahlen der Schulen für den Zeitraum 2011 bis 2016 untersucht worden. Bei der Grundschule Altgemeinde sind sowohl Wasser- als auch Stromverbrauch gestiegen. Dies könnte auf eine verstärkte Nutzung der Turnhalle zurückzuführen sein, wird im Bericht vermutet. Der hydraulische Abgleich habe nicht zu erkennbaren Einsparungen im Heizenergieverbrauch geführt.

Bei der Gorch-Fock-Schule ging der Verbrauch nach einem Anstieg in den Jahren 2013 und 2014 im Jahr 2015 zurück. Im Jahr 2016 stieg er wieder an. Beim Wasserverbrauch trat im Jahre 2014 ein Spitzenwert auf. Dieser sei darauf zurückzuführen, dass das Schwimmbecken mehrfach befüllt werden musste.

Zu den großen Energiefressern gehört das Schulzentrum mit Gymnasium,Gemeinschaftsschule und Forum. Nach dem Höchststromverbrauch im Jahr 2011 und einem Rückgang im Jahre 2012 stieg der Verbrauch im Jahre 2013 noch einmal an. Ab 2013 ist bis 2016 jeweils ein geringerer Verbrauch zu erkennen. Im ersten Quartal 2016 erfolgte die Erneuerung der Lüftungsanlagen der Turnhalle Gemeinschaftsschule und des Bürger- und Kultursaales. Dies wird im Bericht als eine der Ursachen für den geringeren Stromverbrauch genannt. Im Schulzentrum sind bei der Heizung keine Einsparungen in dem untersuchten Zeitraum erzielt worden. Insgesamt sind bei allen städtischen Gebäuden in Schenefeld 6,3 Prozent Heizenergie eingespart worden.

Folgendes empfiehlt die Energieberatung: Schon in der Planungsphase von Neu- oder Umbauten städtischer Gebäude sollten zielführende und innovative Konzepte in Betracht gezogen werden. Nur dadurch könnten die Ziele erreicht werden, die im Leitbild der Stadt festgelegt wurden. Bisher seien lediglich in den Sporthallen erneuerbare Energien in Form einer thermischen Solaranlage in der Schule Altgemeinde und zweier Photovoltaikanlagen auf den Sporthallen A und B im Einsatz. Im Energie- und Klimaschutzprogramm und im Leitbild sei aber der Ausbau der erneuerbaren Energien ein wesentlicher Bestandteil. Beim Neubau von Gebäuden oder Gebäudeteilen und bei der Sanierung sollte verstärkt der mögliche Einsatz von erneuerbaren Energien geprüft werden.>  Morgen geht es um die Straßenbeleuchtung.

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