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Schenefelder Tageblatt

17. Oktober 2017 | 21:18 Uhr

Schenefeld : Das Heimspiel für Salut Salon

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Hamburger Quartett feiert umjubelte Premiere im Schenefelder Forum. Die Veranstaltung war schon Wochen vorher ausverkauft.

shz.de von
erstellt am 27.Nov.2014 | 14:00 Uhr

Schenefeld | Mit ihrer akrobatischen Darbietung von Antonio Vivaldis „Sommer“ wurden Salut Salon auf der Videoplattform YouTube zum Hit. Über 15 Millionen Mal wurde das Video des Hamburger Quartetts aufgerufen. Die Nachfrage nach Auftritten der Musikerinnen Angelika Bachmann (Geige), Iris Siegfried (Geige, Gesang), Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Violoncello) explodierten förmlich.

Nicht anders war dies in Schenefeld. Dort spielen die Hamburgerinnen aber schon seit Jahren – normalerweise immer zum Tourauftakt im Jugend- und Kommunikationszentrum Schenefeld (Juks). Diesmal war es das dritte Konzert der aktuellen Tournee „Morgen kommt Salut Salon“ und dennoch gab es eine Neuheit. „Wir haben gefragt, ob sie auch im Forum spielen würden und sie haben sofort zugesagt“, freute sich Juks-Chef Kurt Krauß. Doppelt so viele Plätze wie gewohnt standen zur Verfügung. Doch auch die 415 Karten waren schnell weg. Wochen vor dem Konzert am Dienstagabend. „Wir haben nicht einen Flyer verteilt oder ein Plakat aufgehangen“, sagte Krauß. Salut Salon seien eine Institution und ein Selbstgänger – und nicht nur in Schenefeld.

„Schön, dass sie den Namen unseres Programmes nicht ernst genommen haben und heute da sind und nicht erst morgen“, begrüßte Siegfried und ergänzte: „Wären sie morgen gekommen, wären wir nicht hier, sie aber auch nicht, denn morgen wäre morgen ja übermorgen.“

Vor fünf Tagen war das Quartett noch mit dem Programm „Die Nacht des Schicksals“ aufgetreten. Dienstag gab es „Weihnachten im Quartett“. Mit dem traditionellen „Stille Nacht“ eröffneten die Musikerinnen ihre musikalische Reise durch die Weihnachtszeit. Es folgten Weihnachtslieder wie „Tanz der Zuckerfee“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, „Das geistliche Wiegenlied“ von Johannes Brahms und ein Weihnachts-O-Medley. Zudem durfte auch der „Quotenmann“ Oskar aus der Puppenmacherwerkstatt einen Kurzauftritt hinlegen. Nach der Pause ging es ebenso energiegeladen weiter. Zum Abschluss präsentierte Salut Salon ein besonderes TV-Medley mit bekannten Melodien aus Tatort, der Sendung mit der Maus, dem Aktuellen Sportstudio und der Muppet-Show. Klassik meets Moderne. Die Schenefelder honorierten es mit reichlich Applaus und machten die Premiere im Forum zu einem echten Heimspiel für das Hamburger Quartett.

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