Pikante Pointen und lautes Lachen : Das große Finale: Am Freitag wird der Schenefelder Comedypreis vergeben

Sie organisieren den zweiten Schenefelder Comedypreis: Moderator Roman Reinert (links), Anne Bahr, Marketingchefin im „Stadtzentrum“ und Lustis-Geschäftsführer Lutz Spanger.
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Sie organisieren den zweiten Schenefelder Comedypreis: Moderator Roman Reinert (links), Anne Bahr, Marketingchefin im „Stadtzentrum“ und Lustis-Geschäftsführer Lutz Spanger.

Im „Stadtzentrum“ am Kiebitzweg wird das Finale ausgefochten. Vier Comedians treten gegeneinander an.

shz.de von
07. Juni 2018, 13:00 Uhr

Schenefeld | Am Freitag geht es um alles: Im Schenefelder „Stadtzentrum“ am Kiebitzweg wird das Finale des Schenefelder Comedypreises ausgefochten. Das Publikum entscheidet, wer sich am Ende sprichwörtlich die Krone aufsetzen darf. Die Sieger der vier Vorentscheide in der Schenefelder Brasserie Lustis wollen das Publikum ab 20 Uhr auf dem Marktplatz für sich einnehmen – so viel ist sicher. „An dem Abend hat man eine Ausgewogenheit an Comedians, wie wir sie sonst nie hatten“, sagt Roman Reinert, der das Event zum zweiten Mal organisiert und moderiert. Alle seien gestandene Künstler, die in der Szene etabliert sind, wirbt Reinert. „Für jeden Geschmack dürfte etwas dabei sein.“ Das Portfolio der Künstler sei besonders abwechslungsreich, ist sich auch Anne Bahr, Marketingleiterin im „Stadtzentrum“, sicher.

Alltag als Mitdreißiger

Thomas Kornmaier komme beispielsweise aus der alternativen, jungen Comedy-Szene in Berlin, berichtet Reinert. In seinem Stand-Up-Comedy-Programm spricht er über seinen Alltag als kahlköpfiger Mitdreißiger und alleinerziehender Vater. Mit seiner originellen Mischung aus überraschenden Pointen und pechschwarzem Humor will er die Schenefelder und Gäste erneut überzeugen und den Sieg holen.

Neurotisch und mit trockenem Witz zweifelt sich der Hamburger Martin Niemeyer durch den Alltag und überrasche mit originellen Lösungsansätzen, die aus einer eigentlich ganz gewöhnlichen Situation eine echte Krise machen.

Eine Dampflok auf der Bühne

Jörg Schumacher sei hingegen ein sehr guter Erzähler, urteilt Reinert, der auch selbst regelmäßig als Comedian auftritt. „Er kann sein Publikum hervorragend in den Bann ziehen“, führt er aus. Wer es beim Humor gern etwas derber mag, für den könnte Bora etwas sein, der sich als „eine Dampflock auf der Bühne mit viel Herz, Ghettoattitüde und vor allem Soul“ beschreibt. „Der hat viel Bumms“, so Reinert.

Freitagabend soll aber nicht nur ein Training für die Lachmuskeln sein: Denn die Spendengelder gehen an bedürftige Senioren und Kinder. Schon die bisherigen Comedy-Events und Vorentscheide haben eine Summe in vierstelliger Höhe eingebracht hat. „Derzeit haben wir nach den vier Vorentscheiden 1052,12 Euro für den guten Zweck eingespielt. Fünf Kinder werden in Zusammenarbeit mit dem Juks in den Sommerferien in das Feriencamp an die Nordsee reisen. Es ist somit noch Luft nach oben, um benachteiligten Kindern und Senioren eine schöne Adventsfeier zu bescheren. Daher rufen wir alle Menschen in und um Schenefeld auf, am 8. Juni beim Finale dabei zu sein“, sagt Reinert.

Tickets und damit die Teilnahmeberechtigung an der Abstimmung sind im „Stadtzentrum“ Schenefeld am Infocounter und an der Abendkasse gegen eine Spende (Richtwert fünf Euro) erhältlich. Einlass am 8. Juni ist ab 19 Uhr. Der Battle beginnt um 20 Uhr. Frühes Kommen sichert gute – beziehungsweise Sitzplätze.
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