Abenteuerurlaub an der Nordsee : Das Ferienfreizeitenprogramm im Juks steht

Bloß nicht reinfallen: Gemeinsames Spielen und Toben gehört zum umfangreichen Programm des Erlebniscamps.
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Bloß nicht reinfallen: Gemeinsames Spielen und Toben gehört zum umfangreichen Programm des Erlebniscamps.

Jugendliche können am Erlebniscamp im Juli teilnehmen oder in der Spielstadt im Oktober das Leben der Großen proben.

shz.de von
31. März 2017, 16:10 Uhr

Schenefeld | Noch zeigt sich der Frühling zögerlich. Aber das Programm für die Ferienfreizeiten im Sommer und Herbst im Juks Schenefeld steht bereits. In den großen Ferien geht es zum Zelten ins Erlebniscamp an der Nordsee auf die Halbinsel Eiderstedt und in den Herbstferien öffnet wieder die Spielstadt Jukshausen ihre Pforten.

Ebbe und Flut, Sonne und Sturm, Weltnaturerbe: Zum Erlebniscamp an die Nordsee nahe St. Peter-Ording geht es vom 23. bis 28. Juli. Das Zeltgelände, das nur der Gruppe aus Schenefeld zur Verfügung steht, hat einen eigenen kleinen See, auf dem mit dem Schlauchboot herumgepaddelt werden kann und es gibt eine große Rasenfläche für Fußball- oder Volleyballspiele. Außerdem können die Teilnehmer sich am Bogenschießen beteiligen, Flaschenpost gestalten und verschicken oder Meerestiere aus Speckstein formen. Übernachtet wird in großen Rundzelten für etwa sechs Personen, in einem Küchenzelt wird gemeinsam das Essen für die Gruppe zubereitet. Ein großes Aufenthaltszelt bietet vor Regen Schutz. Außerdem steht eine Disco und ein Zelt-Kinoabend auf dem Programm.

Mitfahren können alle Kinder von acht bis 13 Jahren, die Kosten betragen 150 Euro, für Geschwisterkinder 130 Euro. In den Kosten enthalten sind die An- und Abreise, die Übernachtungen in Zelten, Verpflegung, Programm und Betreuung.

Im Herbst erwacht Jukshausen wieder zum Leben. Zum siebten Mal öffnet die Spielstadt vom 23. bis 26. Oktober seine Pforten. Dort gibt es einen Einblick in das Leben und die Organisation einer Stadt – mit allem, was dazu gehört. Im Einwohnermeldeamt werden die Personalausweise ausgestellt, die Stadtverwaltung sorgt für alles Organisorische, wie zum Beispiel Jobvermittlung, Bürgermeisterwahlen und Einwohnerversammlung. Verschiedene Betriebe stehen den Kindern zum Arbeiten zur Verfügung, zum Beispiel Töpferwerkstatt, Zeitungsredaktion, Street-Art-Produktion und das Ton- und Filmstudio. In den Betrieben erhalten die jungen Bürger ein Gehalt in der eigenen Währung, den Juksen. Diese können dann für produzierte Waren oder Getränke und Snacks ausgegeben werden.

Jukshausen steht allen Kindern und Jugendlichen von neun bis 15 Jahren offen, die Kosten betragen 50 Euro, Geschwisterkinder 40 Euro, inklusive Mittagessen, Programm und Betreuung. Die Kinder sind an den Aktionstagen jeweils von 9.30 bis 16.30 Uhr im Juks. Am Donnerstag, 26. Oktober, gibt es von 15.30 bis 17 Uhr eine Abschlusspräsentation, zu der auch die Eltern eingeladen sind.

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