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Schenefeld : Das DRK sucht ein neues Führungsteam

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Vereinschef Wolfgang Warias und sein Kollege Georg Martinsteg hören auf.

shz.de von
erstellt am 30.Mär.2015 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Wie andere Vereine auch, sucht das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Schenefeld einen neuen Vorstand. Der Vorsitzende Wolfgang Warias übt das Amt schon seit zehn Jahren aus und möchte nun das Führungszepter abgeben. Das soll am 31. Dezember geschehen. Auch Vorstandskollege Georg Martinsteg (84), Schriftführer und Ehrenpreisträger der Stadt Schenefeld, möchte sein Amt niederlegen. Das teilten die beiden Vorstandsmitglieder während der Jahreshauptversammlung in der Begegnungsstätte des Rathauses mit.

„Wir suchen ein Team, das der Arbeit des DRK Schenefeld ein neues Gesicht verleiht“, brachte es die Ehrenamtskoordinatorin des DRK, Katrin von Ahn-Fecken, auf den Punkt. Es sei sinnvoll, das DRK-Team breiter aufzustellen. Ahn-Fecken wie der Kreisgeschäftsführer Reinhold Kinle bitten interessierten Nachwuchs, sich unter Telefon 04101-50030 beim Kreis zu melden.

„Es ist wichtig, dass der DRK-Ortsverein in einer der größten Städte des Kreises erhalten bleibt“, sagte DRK-Mitglied Silvia Schomann. Sie bat alle Mitglieder, gemeinsam nach neuen Verantwortlichen zu suchen. Gerade in Zeiten mit Problemen wie Flüchtlingszuzug sei es wichtig, zahlreiche ehrenamtliche DRK-Helfer zu haben. „Wenn wir positiv an die Sache herangehen, werden wir es schaffen, den Verein zu erhalten“, sagte Schomann. Es sei wichtig, weitere Projekte zu realisieren. Als Beispiel nannte sie den Schulsanitätsdienst. Ein weiterer Plan sei es, wieder Jugendrotkreuzgruppen auf die Beine zu stellen.

Warias lobte das Engagement der Mitglieder während des Verkehrsnachmittags. „Das war ein toller Erfolg, den man wiederholen sollte.“ Dr. Jörn Cramer regte an, sich im Zuge der Flüchtlingshilfe zu engagieren. Gewisse Ersparnisse des Roten Kreuzes sollten eingesetzt werden, um einen Deutschkursus zu sponsern.

Insgesamt haben im vergangenen Jahr 390 Menschen bei den Blutspendeaktionen des Vereins gespendet. Das waren vier weniger als im Jahr 2013. „Die Spendenbereitschaft war schon mal stärker“, bedauerte der Vorsitzende. Insgesamt gehörten dem DRK-Ortsverein Schenefeld am 31. Dezember des vergangenen Jahres 106 Mitglieder an.

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