zur Navigation springen

„Ich will unsere Stadt weiterentwickeln“ : Bürgermeisterkandidat Constantin von Piechowski stellt sich vor

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der 37-Jährige ist Volljurist und hat seit acht Jahren eine eigene Kanzlei, die im Falle eines Wahlsiegs von seinem Team weitergeführt werden soll.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Schenefeld | Auf den letzten Drücker hat sich in Schenefeld doch noch ein weiterer Bürgermeisterkandidat gefunden, der Amtsinhaberin Christiane Küchenhof (SPD) das Büro im Rathaus streitig machen will. Wie berichtet, will Rechtsanwalt und FDP-Chef Constantin von Piechowski Verwaltungschef werden. Der verheiratete Vater von drei kleinen Mädchen ist in Schenefeld aufgewachsen. Der 37-Jährige ist Volljurist und hat seit acht Jahren eine eigene Kanzlei, die im Falle eines Wahlsiegs von seinem Team weitergeführt werden soll. Zudem ist er noch Parteimitglied der FDP, Vorsitzender des Ortsverbands Schenefeld und Ratsherr der Stadt, in Fraktionsgemeinschaft mit der CDU. Mit der Parteizugehörigkeit soll aber Schluss sein – sollte er gewinnen. Im Gespräch mit unserer Zeitung stellt sich der Kandidat vor. Zu seinen Zielen, den Problemen in Schenefeld und den Potenzialen will er sich erst in der kommenden Woche äußern, wenn er als Kandidat zugelassen ist. Kritisch äußert er sich bisher nicht, fährt noch einen kuscheligen Kurs.

Warum kandidieren Sie?
Constantin von Piechowski: Ich trete nicht gegen Frau Küchenhof an, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger aus Schenefeld. Alle Schenefelder sollen sehen, welches Potenzial in Schenefeld steckt, wie Verwaltungshandeln auch geht. Als parteiübergreifender Bürgermeister möchte mit meinen Ideen und meiner juristischen Qualifikation eine Bereicherung für die Stadt sein und unsere Stadt mit der Verwaltung entschieden voranbringen, ja einen dauerhaften Mehrwert generieren, und zwar für alle.

Was macht Sie zu einem besseren Bürgermeister?
Noch bin ich kein Bürgermeister. Bis jetzt habe ich einen Wahlvorschlag im Rathaus abgegeben. Am Freitag tagt der Gemeindewahlausschuss, der über die Bürgermeisterkandidatur entscheidet. Und dann geht’s los – Schritt für Schritt. In den folgenden 50 Tagen werde ich in Schenefeld unterwegs sein und mich bei unseren Bürgerinnen und Bürgern vorstellen.

Wie bewerten Sie die Arbeit der Amtsinhaberin? Wie gut arbeitet die Verwaltung?
Frau Küchenhof, die ihren Wahlkampf einst in die Hände des SPD Bürgermeister-Machers Thies Thiessen legte und sich so gegen die Mitbewerber durchsetzen konnte, hat im Rathaus ein eingespieltes Verwaltungsteam vorgefunden, auf das sie sich seither verlässt, insbesondere auch auf die Fachbereichsleiter. Ideen für die Stadt haben zuvörderst die Kommunalpolitiker; die Verwaltung ist für die Umsetzung da. Wie sich Schenefeld in den letzten zwölf Jahren entwickelt hat und welchen Anteil die Amtsinhaberin daran hatte, welche Herausforderungen zu meistern waren beziehunsgweise sind und wieviel Lob und Kritik die Amtsinhaberin erhalten hat, ist aus der Tageszeitung allen Lesern hinreichend bekannt und Ausgangslage. Wo Schenefeld steht, wissen alle Bürgerinnen und Bürger. Reden wir über die Zukunft Schenefelds. Mir ist nicht bekannt, dass sich Frau Küchenhof in ihren beiden Amtszeiten einen Namen als Visionärin gemacht hat. Mein Ansatz ist es, nach vorne zu schauen und allen Schenefelder Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, wie sich unsere Stadt weiterentwickeln kann.

Wo liegt Ihre größte Schwäche?
Laut James R. Lowell gibt es zwei Arten von Schwächen; die, die bricht, und die, die sich beugt. Bei mir geht‘s ums Essen. Ich liebe Torte – genauso wie unser Altbürgermeister Albert Burs, der unsere Stadt maßgeblich mit dem „Stadtzentrum“ entscheidend verändert hat.

Wo liegt Ihre größte Stärke?
Meine Stärke besteht in der Eigenschaft, dass ich als Optimist meine Ziele konsequent verfolge. Geht nicht, gibt’s nicht. Packen wir es an und geben unser Bestes – das ist mein Motto.

Wenn Sie sich in drei Sätzen beschreiben sollten, welche wären das?
Ich bin gläubig, weltoffen, hilfsbereit und zielstrebig. Wenn ich etwas anpacke, dann mit Herzblut. Ich liebe meine Familie.

Was würden Sie als Erstes machen, wenn Sie Bürgermeister werden sollten?
Wissen Sie: Grundsätzlich bin ich kein Freund des Konjunktiv II. Für mich zählt die Gegenwart, die ich gestalten kann. Die Wahl findet am 24. September statt, die Amtseinführung ist für den 1. Februar 2018 vorgesehen. Auf jeden Fall würde ich mich bei allen Wählern bedanken und meinen Nichtwählern sagen, dass ich auch ihr Bürgermeister bin. Ich bin für alle Schenefelderinnen und Schenefelder da – das ist mein Versprechen und mein Auftrag! Bedanken würde ich mich bei den Menschen, die gespendet haben und mich auf meinem Weg unterstützt haben, insbesondere bei der Presse, der einen großen Anteil am Erfolg gebührt. Auf der Bürgerwiese würde ich alle Schenefelder begrillen...

Constantin von Piechowski...persönlich
Auf eine einsame Insel würde ich mitnehmen... meine Familie und ein Boot.

Mein Lieblingsplatz in Schenefeld ist... der Friedrichshulder See.

Hamburg ist... eine schöne Stadt, in der man viel erleben kann.

Gästen aus dem Ausland würde ich in Schenefeld zeigen... das Stadtzentrum.

Familie ist... für mich sehr wichtig.

Glück erlebe ich... jeden Tag.

Ich halte mich fit... indem ich mit meinen Kindern zum Spielplatz gehe.

Ich kann am besten entspannen... wenn ich an einem Tag alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe und satt bin.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen