Corona : Bürgermeisterin Christiane Küchenhof ruft Schenefelder zur Nachbarschaftshilfe auf

Wer während der Corona-Pandemie nicht selbst einkaufen gehen möchte, profitiert von der Nachbarschaftshilfe.

Wer während der Corona-Pandemie nicht selbst einkaufen gehen möchte, profitiert von der Nachbarschaftshilfe.

Zum Supermarkt oder zur Apotheke: Schenefelder Nachbarn sollen sich unter die Arme greifen.

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24. März 2020, 11:15 Uhr

Schenefeld | Die Corona-Krise trifft vor allem ältere Menschen. In anderen Städten und Gemeinden wurden bereits Nachbarschaftshilfen gegründet. Nun ruft  Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD), die Schenefelder auf, Nachbarschaftshilfen zu organisieren.

Ehrenamtliche gehören zur Risikogruppe

„Die Corona-Krise bringt uns alle in eine absolute Ausnahmesituation. Die negativen Meldungen überschlagen sich momentan. Umso schöner ist es zu wissen, dass es in Schenefeld ein hohes ehrenamtliches Engagement mit vielen unterstützenden Angeboten gibt“, sagt Küchenhof.

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Angebote wie die Tafel, das Team des Willkomencafés,  die Kleiderkammer und der Glücksgriff dürfen gerade aber nicht tätig sein. Denn viele der Ehrenamtlichen gehören zur Risikogruppe, die zurzeit besonders geschützt werden muss. Aus diesem Grund werden neue Netzwerke benötigt. An vielen Stellen habe sich bereits eine Nachbarschaftshilfe entwickelt.

Nicht alle Bürgerinnnen und Bürger wissen aber, an wen sie sich wenden können oder trauen sich vielleicht nicht, die Nachbarn um Hilfe zu bitten Christiane Küchenhof (SPD)
 

Die Bürgermeisterin bittet die Schenefelder zu überlegen, wer in ihrer Nachbarschaft noch Unterstützung brauchen könnte. Für wen kann man einkaufen oder andere alltägliche Dinge erledigen?

Sozialhilfe vermittelt Kontakte

Wer selbst Hilfe benötige, der solle nicht scheuen, eine Zettel mit Namen, Adresse und Telefonnumer in den Briefkasten der Nachbarn zu werfen. Außerdem könne die Sozialhilfe der Stadt kontaktiert werden. Diese stehe in Verbindung mit Kirchengemeinden und weiteren Organisationen und könne so die passende Unterstützung vermitteln. Die Sozialeberatung ist montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter Telefon (040) 83037373 zu erreichen.

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