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Schenefeld : Blankeneser Rundtörn - die Veranstalter ziehen Bilanz

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

300 Teilnehmer genießen die Fahrt. Die Tour startete und endete zum achten Mal vorm Schenefelder Autohaus Kröger an der Blankeneser Chaussee.

Schenfeld | 300 Radsportler nahmen am Blankeneser Rundtörn teil. Die Tour startete und endete  zum achten Mal vorm Schenefelder Autohaus Kröger an der Blankeneser Chaussee. „Aufgrund der Teilnehmerzahl waren wir auf allen Positionen bestens besetzt“, bilanzierte der zweite RSG-Vorsitzende Arne Naujokat. Das Wetter war auf der Strecke nicht so regnerisch wie in Schenefeld, habe aber dennoch viele abgehalten. Im Jahr 2007 hatten schon mal bis zu 1200 Teilnehmer mitgemacht.

Anders als 2014 wurden nur wenige Schilder entwendet. „Allerdings müsse geprüft werden, ob der Regen Schilder vernichtet hat“, so Naujokat. Einen kleinen Unfall gab es in Sülldorf, als eine Kleinwagenfahrerin einem Radfahrer die Vorfahrt nahm. Der Teilnehmer ließ sich im Krankenhaus durchchecken.

Während der Family-Tour kamen sogar Kinder wie Jörg (3) auf ihre Kosten. Mutter Carola Adel beförderte den Kleinen per Spezialanhänger. Bruder Fabian (7) begleitete seine Mutter zum zweiten Mal auf dem eigenen Rad. „Wir sind alle begeisterte Radsportler“, so Adel. Ihr Mann wählte die längere Route. „Die Family-Tour ist ein einmaliges Angebot“, lobte Adel.

Teilnehmerin Rosel Thomsen aus dem Wedeler Radsportverein beteiligte sich – wie viele andere –, um einen Stempel für ihr Krankenkassenheft zu erhalten. „Das war meine Hauptmotivation“, so Thomsen. Ansonsten wäre sie auf dem Sofa liegen geblieben: „Ich habe aber schon Lust, die 40-Kilometer-Strecke zu fahren.“ In früheren Zeiten absolvierte Thomsen sogar 100-Kilometer-Strecken mit dem Rennrad.

Der Chef des RSG und Ex-Schenefelder Falk Mathews betonte, eine solche Tour – ohne die Mitwirkung des Autohauses Krögers – gar nicht anbieten zu können. Der frühere RSG-Vorsitzende Martin Huber wandte sich damals an Arne Kröger. Sein Ziel: das Autohaus Kröger – mit seinen großzügigen Flächen – als Mitwirkenden zu gewinnen, um die Tour professionell veranstalten zu können.

Während der Tour verpflegten 60 Helfer des RSG die Teilnehmer an fünf Ständen. Die Streckenlänge betrug zwischen 40 und 150 Kilometer. Die längsten Routen führten über Quickborn, Bilsen, Bokel, Elmshorn, vorbei an der Marsch, über Wedel und Sülldorf – zurück nach Schenefeld. „Größte Herausforderung am Ende ist der Kösterberg“, erläuterte Mathews. Hier hatten besonders Profis die Chance, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. „Es war naß, kalt und entspannend“, bilanzierte der Schenefelder Marc Schindler. Die Route sei „super“ ausgeschildert gewesen. Schindler plant, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen.

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erstellt am 28.Apr.2015 | 16:00 Uhr

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