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Schenefelder Tageblatt

17. August 2017 | 12:20 Uhr

Awo-Suchthilfe feiert "krummen" Geburtstag

vom

Schenefeld | Die Schenefelder Awo-Suchtberatungs- und Präventionsstelle feierte gestern ihr 21-jähriges Bestehen. 21: Warum ein Fest zum "krummen" Geburtstag? Im vergangenen Jahr hatte es bei der Schenefelder Einrichtung einen Leitungswechsel gegeben. So wurde der runde Geburtstag schlicht vergessen und wird nun nachgeholt, erklärte die neue Leiterin Anita Schanz-Lorefice.

Seit 1992 schreibt sich die Awo-Einrichtung die Suchtprävention auf die Fahne. "Ziel war dabei immer vor allem Kinder und Jugendliche zu erreichen", sagte Birgit Knutschke, Gründerin und längjährige Leiterin der Suchthilfestelle.

Dieses Vorhaben wird durch Theaterstücke und Projekttage bereits an den Schenefelder Grundschulen umgesetzt und dann an den weiterführenden Schulen fortgesetzt. "Die Schenefelder Kinder werden durch unser Angebot über Jahren begleitet", betonte Awo-Mitarbeiterin Sabine Stemp. Aber auch außerhalb des schulischen Umfelds bietet die Suchtberatungsstelle Unterstützung für die Kinder an. Zum Beispiel im Projekt "Bärenstark". Hier kümmern sich die Mitarbeiter um Kinder von Eltern mit Suchtproblemen. "Die größten Suchtprobleme in Schenefeld sind der Alkohol und zunehmend auch das Glücksspiel", sagte Schanz-Lorefice. Glückspielsucht habe es zwar schon immer gegeben, "aber in den letzten Jahren sind vermehrt junge Menschen, insbesondere junge Migranten betroffen", berichtete Awo-Mitarbeiter Martin Wilke und weist auf die Veranstaltung "Alles verspielt! Glücksspielsucht - Entstehung, Auswirkungen, Hilfen" am 1. September um 14.30 Uhr in der Moschee der türkischen Gemeinde in Pinneberg hin.

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erstellt am 13.Aug.2013 | 01:14 Uhr

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