Vernissage am Donnerstag : Ausstellung zeigt Schenefeld in all seinen Facetten

Jana Brammer (von links), Susanne Mielke und Hanna Schmale stellen ihre Werke im Lustis aus.
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Jana Brammer (von links), Susanne Mielke und Hanna Schmale stellen ihre Werke im Lustis aus.

Die Werke von 37 Hobbykünstlern sind noch bis zum 29. März im Lustis zu sehen.

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01. März 2018, 13:30 Uhr

Schenefeld | Verschneite Wege mit alten Bäumen, in pastell getauchte Kirchenfassaden und abstrakte Ansichten des „Stadtzentrums“. 37  Hobby-Künstler präsentieren heute ihre insgesamt 40 Bilder zum Thema „Schenefeld“. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr in der Galerie im Schenefelder Lustis, Industriestraße 10.

Alle 37 kunstbegeisterten Schenefelder besuchen Kurse im Atelier Kunst.werk. Sie haben ihre Interpretation von Schenefelder Landschaften und Gebäuden grafisch, expressiv, abstrakt und fotorealistisch umgesetzt. Die älteste Ausstellerin ist 89, die jüngste elf Jahre alt. „Mit unseren Bildern hätten wir locker dreimal die Kunsthalle füllen können“, scherzte Ausstellerin Ruth Döring.

Die Kunstschaffenden ziehen den Betrachter mit unterschiedlichen Landschaften und Gebäuden in den Bann. Dazu gehört zum Beispiel das rot-weiße Reetdachhaus an der Ecke Hauptstraße/Nedderfeld. „Dieses Haus im Schnee hat mich inspiriert“, erläuterte Heidi Jahn. Das historische Haus anzuschauen, sei eine Wohltat für Augen und Seele.

Rathaus, Luninez-Fußgängerbrücke, Düpenau-Wanderweg, Klövensteen, Kirchen und die alte Leimfabrik dienten ebenfalls als Motive für die fantasievoll umgesetzten Werke. Die zumeist verwendete Technik ist Acryl. Es gehören aber auch Aquarellbilder und Zeichnungen zur Ausstellung. „Das Betrachten der Bilder bietet die Möglichkeit, bestimmte Gebäude und Landschaften aus einem anderen Blickwinkel zu sehen“, erläuterte Regina Gerrard.

„Der Titel der Ausstellung hat uns veranlasst, uns viel intensiver mit unserem Heimatort auseinanderzusetzen“, erläuterte Sigrid Bortz.
Schenefeld sei ungemein facettenreich. „Manche Ecken sind so schön, dass man denkt, man befände sich in den schönsten Gebieten nahe der Küste von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern“, erläuterte Heidi Jahn.

Die Ausstellung ist von heute an bis zum 29. März im Lustis zu sehen. Der Eintritt ist frei.










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