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Faszinierende Hamburg-Ansichten : Ausstellung von Martina Kelting eröffnet

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

shz.de von
erstellt am 26.Jan.2016 | 17:00 Uhr

Schenefeld | Wie ein Wolkenkratzer streckt sich die Elbphilharmonie gen Himmel. Zwischen den gläsernen Fronten sind Buchstaben zu erkennen. Das gewellte, in das Arcyl-Bild eingebettete Papier mit Schriftzügen verleiht dem Bild einen eigenen Charakter. Die Kunstkreisvorsitzende Ursula Wientapper hat am Wochenende die Ausstellung von Martina Kelting in den Räumen der Volkshochschule an der Blankeneser Chaussee eröffnet: „Martina Kelting ist ein kreativer, experimentierfreudiger Mensch. Ich freue mich, dass sie hier ausstellt.“
Interessierte Besucher können bis Ende Juni elf Acryl-Bilder des Kunstkreis-Mitglieds in der Volkshochschule an der Blankeneser Chaussee besichtigen.

Dabei handelt es sich ausschließlich um Hamburger Motive wie Hafen, Häuser aus dem Karolinenviertel, Landschaften, Schiffe und den Süllberg. Die gebürtige „West-Hamburgerin“ ist bereits seit zehn Jahren intensiv künstlerisch aktiv und arbeitet in ihrem eigenen Hamburger Atelier. Kelting hat eine klassische Malausbildung hinter sich. Eine speziell zu ihren Bildern passende Stilform entwickelte Kelting für sich im Jahre 2011. Bei einem Kunstseminar in der Hamburger Schanze kam sie auf die Idee, durch die Straßen zu streifen und alte Papierstücke abzureißen. Kelting sammelt inzwischen in eigens dafür vorgesehenen Kisten spezielle, in den unterschiedlichsten Städten gesammelte Papiere. Sie arbeitet sie sodann Stück für Stück in ihre Werke ein. „Ich gehe gern durch den Regen und löse Papiere ab“, erläutert Kelting ihre Vorgehensweise. Sie sei auch „mal in Hotels oder in den Ämtern unterwegs“, um spannendes Material zu sammeln.

Die Künstlerin trocknet und glättet ihre Fundstücke. Die Schnipsel werden hochkant, über Kopf oder auch mal von links auf die Leinwand aufgebracht und bilden die Grundierung für ein neues Bild. Sie malt ihre zumeist großformatigen Bilder, hauptsächlich bekannte Hamburger Ansichten, auf der Basis eigener Fotos. „Durchscheinendes entsteht eher zufällig, ist aber durchaus erwünscht“, bilanziert Kelting. Die Bilderschau kann bis zum 30. Juni besucht werden und zwar werktags von 9 bis 19    Uhr.

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