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Unterstützung für die Lehrkräfte : Assistenten für die Schulen in Schenefeld

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Für neues Personal stehen 68.000 Euro zur Verfügung. Land in der Pflicht.

Schenefeld | Ein Lehrer. Ein Schulbegleiter, der sich um behinderte und besonders förderbedürftige Kinder kümmert, und ein Schulassistent, der den Lehrer unterstützt. So soll die Realität zum neuen Schuljahr auch in den beiden Schenefelder Grundschulen aussehen. Die Schulassistenten werden nach der Änderung des Schulgesetzes in Schleswig-Holstein neu eingeführt. Für 314 Assistenten stellt das Land jährlich 13,2 Millionen Euro zur Verfügung – zunächst für die nächsten fünf Jahre. Die Stadt Schenefeld wird die Assistenten nicht einstellen oder einen freien Träger beauftragen. Das hat der Sozialausschuss einstimmig beschlossen. Somit ist das Land in der Pflicht, die Assistenzkräfte zur Verfügung zu stellen. 

„Die Versorgung der Schulen mit pädagogischem Personal ist originäre Aufgabe des Landes“, betont Schenefelds Schulamtschef Axel Hedergott. Die Stadt möchte sich als Schulträger im Konfliktfall auch nicht in die Organisation des Unterrichts einmischen. Zudem sei die Finanzierung durchs Land nur für fünf Jahre gesichert. Für die beiden Schenefelder Schulen stehen pro Jahr aus dem Landestopf zirka 68.000  Euro zur Verfügung. Das Land muss die Stellen ausschreiben. Infrage kommen beispielsweise Erzieher, Heilpädagogen und Logopäden. Sie sollen Schüler im Unterricht und in den Pausen begleiten, Projekte und Wandertage organisieren. „Das war der Wunsch vieler Schulen“, hatte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) zuletzt im Landtag erklärt.

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erstellt am 13.Aug.2015 | 10:00 Uhr

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