Arbeiten in den Trümmern

Bis 14 Uhr war die Feuerwehr Schenefeld mit den Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt.
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Bis 14 Uhr war die Feuerwehr Schenefeld mit den Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt.

Grossbrand in Schenefeld Einsatz nach 24 Stunden beendet / Polizei ermittelt Brandursache

shz.de von
12. August 2017, 16:52 Uhr

Bis gestern Mittag war die Feuerwehr Schenefeld mit den Nachlöscharbeiten im Industriegebiet beschäftigt. Am Donnerstag brannte dort das Racket Center Sportwelt. Die Flammen hatten sich sehr schnell über die zwölf Tennisplätze umfassende hintere Halle in Leichtbauweise sowie den massiv gemauerten Trakt mit Badminton-, Squash- und Fitnessbereich sowie Restaurant und Nebenräume ausgeweitet. Nur verkohlte Trümmer waren gestern Morgen übrig.

Der gesamte Komplex hat eine Grundfläche von mehr als 9000 Quadratmetern. 420        Feuerwehrleute waren im Einsatz. Laut Kreisfeuerwehrverband handelte es sich um eines der größten Brände, die es bislang im Kreis Pinneberg gegeben hat.

Trotz erheblicher Einsturzgefahr wagte die Feuerwehr in der Nacht mehrfach Versuche, im Innenangriff das in Zwischendecken festsitzende Feuer zu löschen. Dies musste aber wegen der Gefahr für die Einsatzkräfte abgebrochen werden. Letztlich blieb nur die Lösung, in der Nacht mit dem Bagger eines Privatunternehmers die Außenwände einzureißen. Gestern Morgen waren immer noch Glutnester im Gebäude, berichtete Dennis Fuchs, Pressesprecher der Schenefelder Wehr. In der Nacht und am Morgen war die Feuerwehr weiter beschäftigt. Vom hinteren Bereich aus wagten die Feuerwehrleute unter Atemschutz noch einen Innenangriff über ein Treppenhaus, so dass letzte Glutnester in dem Sportcenter gelöscht werden konnten.

Gegen 14 Uhr, 24 Stunden nach der Alarmierung, übergab Wehrführer Tomas Berens die Brandstelle offiziell an die Polizei, die nun die Ursache ermittelt. Mit ersten Erkenntnissen wird nach Angaben der Pressestelle am Montag gerechnet. Gerüchteweise brach das Feuer bei Dacharbeiten aus. Laut anderer Berichte soll der Brandherd im Konferenzraum gewesen sein. Seite 9

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