Abenteuer Ausland : Amerikaner zu Gast in Schenefeld

Junge Amerikaner besuchten das Gymnasium Schenefeld.
Junge Amerikaner besuchten das Gymnasium Schenefeld.

Die amerikanische Gruppe kam mit 15 Schülern und zwei Lehrern und blieb zwei Wochen in Schenefeld.

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25. Juli 2014, 16:00 Uhr

Schenefeld | Seit 2007 besteht ein erlebnisreicher Schüler-Austausch des Gymnasiums Schenefeld mit der North Tonawanda High School in der Nähe der Niagara Fälle im Staat New York.

Im Herbst vorigen Jahres bestiegen zum vierten Mal 16 Schüler mit zwei Lehrerinnen des Gymnasiums Schenefeld erwartungsvoll den Flieger über den großen Teich in Richtung North Tonawanda, einer Kleinstadt mit etwa 32.000 Einwohnern. Nach dem traditionellen dreitägigen Zwischenstopp in New York fieberten die Schüler den Gastfamilien entgegen. Die zweieinhalb Wochen in North Tonawanda vergingen wie im Fluge. Die Schüler schlossen schnell Freundschaften, Sprachbarrieren – wenn sie überhaupt bestanden haben – wurden schnell überwunden. Den „American way of life“ mit seinen Vor- und Nachteilen erlebten sie aus erster Hand und entdeckten so manchen Unterschied sowohl im schulischen als auch im Freizeitbereich.

Beispielsweise stellten die deutschen Schüler fest, dass viel mehr Fastfood in den USA gegessen wird als in Deutschland, der Stundenplan jeden Tag mehr oder weniger gleich ist, viel mehr Sport in der Schule gemacht wird, und, dass jede Familie mindestens zwei Autos besitzt.

Neun Monate später fand nun der lang ersehnte Rückaustausch statt. Die amerikanische Gruppe kam mit 15 Schülern und zwei Lehrern und blieb zwei Wochen in Schenefeld. Gemeinsame Aktivitäten wie Brunchen und eine Grillparty auf dem Gelände der Paulskirche, ein Ausflug nach Bremen ins Universum und natürlich der tägliche Besuch des Unterrichts mit Projektwoche rundeten diesen Gegenbesuch ab. Die deutschen Gastfamilien haben zudem den amerikanischen Schülern viele Besonderheiten Schleswig-Holsteins näher gebracht.

Auch wenn der sprachliche Zuwachs für die amerikanische Gruppe nicht so groß war wie für die deutsche Gruppe, so war es allemal eine Chance einmal über den Tellerrand hinauszuschauen.

Die letzten zwei Tage des Austauschprogramms verbrachten die jungen Amerikaner in Berlin, wo sie die deutsche Geschichte einmal live erleben konnten.

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