Waldorf-Kita in Schenefeld : Am 11. Februar gibt’s den Schlüssel

Die Krisenzeiten sind Vergangenheit: Die Kita ist bis auf Restarbeiten fertig.
Die Krisenzeiten sind Vergangenheit: Die Kita ist bis auf Restarbeiten fertig.

Lindenallee: Bauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Stadt übergibt an Friedrichshulde eine Vorzeige-Einrichtung.

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21. Januar 2015, 10:00 Uhr

Schenefeld | Es war ein Kraftakt, keine Frage: Und auch wenn der ehrgeizige Zeitplan nicht ganz eingehalten wurde, ist Schenefelds Bauamtschef Günther Leimert mit dem Erreichten zufrieden. Der neue Waldorf-Kindergarten wird am 11.  Februar von der Stadt offiziell an den Träger der Einrichtung, das Förderzentrum Friedrichshulde, übergeben. Im März wird dann der Betrieb mit zunächst zwei Gruppen starten. Die dritte und vierte werden ab dem neuen Kindergartenjahr folgen. Hier gibt es Platz für 55 Jungen und Mädchen. 20 Krippenkinder können in der Einrichtung betreut werden.

„Wir sind nahezu im Zeitplan geblieben“, sagt Leimert. Ursprünglich wollte die Stadt den Bau schon Ende Dezember abschließen. Doch wer die Vorgeschichte kennt, grämt sich wegen sechs Wochen „Verspätung“ nicht. Fast zwei Jahre herrschte auf der Baustelle Stillstand. Nach Fehlern bei der Ausschreibung hatte der Kreis Fördermittel eingefroren. Die Finanzierung des Bauvorhabens war massiv gefährdet. Die Stadt kaufte Friedrichshulde den Rohbau ab und wurde Bauherr. Erst im August 2014 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Dann aber mit Hochdruck.

Im vorderen Bereich wird in den kommenden Tagen sogar schon mit den Pflasterarbeiten begonnen. Die Außenanlage soll dann im Frühjahr fertig gestellt werden. Die Spielgeräte sind bestellt. Die Möbel für die Kita schon längst eingelagert.

1,4 Millionen Euro hat die Kita gekostet. Die Stadt erhält die eingeplanten Fördermittel in vollem Umfang. Vom Bund gibt es 137.000 Euro, vom Land 145.000 Euro und vom Kreis 52.000 Euro.

Aus der einstigen Krisen-Kita hat die Stadt eine Vorzeige-Kita gemacht. 88.000 Euro wurden zusätzlich in das Gebäude investiert, um energetisch demn neuesten Standards gerecht zu werden. Bei der Wärmeversorgung setzt die Stadt auf eine Eisspeicherheizung.

Am 11. Februar sollen auch Eltern Gelegenheit bekommen, sich die Waldorf-Kita vor Ort anzuschauen. „Dabei geht es vor allem um Eltern die auf der Warteliste stehen und sich informieren wollen“, betont Andreas Bothing. Schenefelds Rechnungsprüfer hatte den Bau intensiv begleitet und gemanagt. Laut Bothing ist zudem ein öffentlicher Vortrag über das Thema Energieeffizienz geplant. Am 11. Februar präsentiert die Stadt ihre neue Kindertagesstätte.

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