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Schenefelder Tageblatt

24. Oktober 2017 | 01:31 Uhr

Schenefeld : 80 Anmeldungen fürs Gymnasium

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

61 Schüler gehen zur Gemeinschaftsschule. Die Zahlen sind insgesamt rückläufig.

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2016 | 13:00 Uhr

Schenefeld | 80 neue Fünftklässler für das Gymnasium Schenefeld: „Die Zahl ist in Ordnung“, betont die kommissarische Schulleiterin Carola Weber. Aber sie macht keinen Hehl daraus, dass es auch gern „ein paar mehr hätten sein dürfen“. Die Anmeldezahlen sind rückläufig. Im vergangenen Jahr waren es 87 neue Schüler. „Wir entwickeln uns weiter, machen eine gute Arbeit“, betont Weber. Die an der Schule herrschende Aufbruchstimmung müsse nun auch in der anstehenden Gebäudesanierung umgesetzt werden. Weber verweist auf die Konkurrenzsituation mit anderen Schulen, zum Beispiel dem Wolfgang-Borchert Gymnasium in Halstenbek, das neu gebaut wurde.

Der Sanierungsstau am Schenefelder Gymnasium beschäftigt die Politik seit Monaten. Ein Modernisierungskonzept soll erarbeitet werden, um den baulichen Zustand der Einrichtung schnell und kontinuierlich zu verbessern. Auch die Grünen fürchten, dass Schüler aus Schenefeld ansonsten vermehrt nach Halstenbek abwandern könnten. Doch für das kommende Schuljahr läuten die Alarmglocken noch nicht. Zwar erlebt das Halstenbeker Gymnasium mit mehr als 150 Anmeldungen einen Ansturm der Schüler. Doch nach Informationen dieser Zeitung ist der Anteil der Schüler aus Schenefeld im Vergleich zu den Vorjahren nicht angestiegen. Das Gymnasium Schenefeld wird mit drei fünften Klassen in das neue Schuljahr starten. Das war 2015 auch so.

An der benachbarten Gemeinschaftsschule haben sich 61 Jungen und Mädchen angemeldet. Auch hier ist ein Rückgang der Schülerzahlen zu verzeichnen, denn 2015    zählte die Schule noch 71 Anmeldungen. „Wir sind ganz zufrieden“, sagt Schulleiter Dirk Ziegenhagen. Dreizügig mit einer Integrationsklasse werden die fünften Klassen starten. Wichtig für Ziegenhagen: Alle Schenefelder Grundschüler, die als Erstwunsch die Gemeinschaftsschule Achter de Weiden angegeben haben, erhalten auch einen Platz. An beiden Schulen können die Anmeldezahlen noch leicht nach oben gehen. Denn Kinder, die mit ihrem Erstwunsch nicht in Pinneberg oder Halstenbek unterkommen, werden entsprechend ihres Zweitwunsches verteilt – auch nach Schenefeld.

 

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