3000 Euro für die Tafel erlacht

Birgit Bestmann, stellvertretende Vorsitzende der wohltätigen Einrichtung, nahm die Spende der Pinneberger Round Tabler erfreut entgegen.
Birgit Bestmann, stellvertretende Vorsitzende der wohltätigen Einrichtung, nahm die Spende der Pinneberger Round Tabler erfreut entgegen.

Der Comedy-Club: Benefizveranstaltung der Round Tabler aus Pinneberg kommt im Schenefelder Juks gut an

shz.de von
26. Mai 2015, 16:32 Uhr

Drei Stunden lachen und klatschen. Noch dazu für einen guten Zweck. Mit diesem Programm füllte Pinnebergs „Round Table Nr. 27“ das Juks bis zum letzten Platz. Etwa 3000 Euro kamen schließlich zusammen. „Das Geld können wir richtig gut gebrauchen“, strahlte eine glückliche Birgit Bestmann. Sie ist die zweite Vorsitzende der Schenefelder Tafel, zu deren Gunsten Round Tabler Roman Reinert mit diesem Abend bereits seine dritte Comedy-Show auf die Bühne brachte.

Angesichts des großen Andrangs war David aus Harburg regelrecht erleichtert, dass er sich rechtzeitig um Tickets gekümmert hatte. Gemeinsam mit seiner Verlobten Claudia genoss er die beliebte Benefizveranstaltung bereits zum zweiten Mal.

Aber auch für spontan Entschlossene wurde Platz geschaffen. Selbst die Galerie war schließlich voller Stühle. „Abweisen mussten wir niemanden“, stellte Round Table Präsident Torsten Köhler erleichtert fest. Für ihn ist das Juks ein idealer Rahmen für ungezwungene Heiterkeit. Nach drei Comedy-Events wollen die Pinneberger hier deshalb in diesem Jahr erstmals auch ihr Oktoberfest feiern.

Wie gut es allen hier gefiel, wurde spätestens in der Pause deutlich. Überall wurde angeregt diskutiert, welcher Witz der beste war. Dabei waren bis dahin erst zwei Comedians zum Angriff auf die Lachmuskeln angetreten, die „Irre Inge“ Ingrid Wenzel und „der Wolli“. Der heimste mit seinen verrückten Einfällen besonders viele Punkte ein. Frank-Oliver Heins von der Autovermietung Hintelmann schüttelte sich immer noch vor Lachen, wenn er an Wollis selbstgebastelte Panflöte dachte: 23 zusammengebundene Blockflöten, deren Löcher mit Tesafilm so geschickt verklebt waren, dass man von links nach rechts ein Lied spielen konnte – und dasselbe auch rückwärts von rechts nach links.

Till Frey gewann danach seiner Angestelltenerfahrung im Konzernbüro auf trockene Art und Weise komische Seiten ab und der Engländer Don Clarke nahm mit unwiderstehlichem Akzent einfach alles aufs Korn. „Nächstes Jahr sind wir wieder hier“, versprach Organisator Reinert den Fans, ehe sie sich vergnügt auf den Heimweg machten.


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