2018 schwimmen die Enten wieder

Gemeinsam wollen sie die Jugendarbeit stärken: Dirk Matzen (von links), Thorsten Hatje, Gerhard Engler (alle Rotarier) sowie Juks-Chef Jörg Wilcke, Blau-Weiß-96-Geschäftsführer Frank Böhrens, Ulf Herwig (Blau-Weiß 96) und Hans-Joachim Carroux (Rotarier).
Gemeinsam wollen sie die Jugendarbeit stärken: Dirk Matzen (von links), Thorsten Hatje, Gerhard Engler (alle Rotarier) sowie Juks-Chef Jörg Wilcke, Blau-Weiß-96-Geschäftsführer Frank Böhrens, Ulf Herwig (Blau-Weiß 96) und Hans-Joachim Carroux (Rotarier).

JugendarbeitSchenefelder Rotarier spenden jeweils 4500 Euro an das Juks und die Jugendarbeit des Vereins Blau-Weiß 96

shz.de von
06. Oktober 2017, 10:07 Uhr

Zum ersten Mal schwammen in diesem Sommer die gelben Enten der Rotarier auf der Düpenau in Schenefeld. Und die Aktion hat sich gelohnt: 10  000    Euro für den guten Zweck sind durch die 2000    Enten, für die im Vorfeld Tickets gekauft werden konnten, zusammengekommen. Jeweils 4500 Euro gehen an die Jugendarbeit von Blau-Weiß 96 in Schenefeld und das Projekt Jukshausen, das in den Herbstferien im Juks, zum siebten Mal über die Bühne gehen wird – und bereits komplett ausgebucht ist. 1000 Euro haben die Rotarier anlässlich der Typisierungsaktion für die Schenefelderin Paula Rüpcke an die DKMS gespendet.

Die Rotarier ziehen ein positives Fazit. Trotz des Regens am Morgen seien viele Besucher am Nachmittag des Rennens vorbeigekommen. „Der Vorteil am Regen war, dass die Düpenau richtig viel Wasser hatte“, erläuterte Gerhard Engler, aktueller Präsident der Schenefelder Rotarier. „Die gute Resonanz motiviert uns, das wieder durchzuführen“, sagte Engler. „Die Ideen gehen uns nicht aus.“ Deshalb sollen auch im nächsten Jahr wieder die Enten auf der Düpenau an den Start gehen.

Etwa 300 Gäste hatten sich beim ersten Schenefelder Entenrennen eingefunden. In den Jahren zuvor hatten sich die Rotarier beim Pinneberger Rennen beteiligt. Dann reifte der Gedanke, selbst ein solches Event zu veranstalten.

Engler bedankte sich auch bei den Frauen vom Inner-Wheel-Club und den Schenefelder Firmen für das Sponsoring. „Die Beteiligung war fantastisch“, so Engler.

Blau-Weiß-96-Geschäftsführer Frank Böhrens bedankte sich für die Spende. „Das ist eine große Anerkennung für unserer Jugendarbeit.“ Die 4500 Euro sollen für den Sozialfonds verwendet werden. Damit werden Kinder aus sozial schwachen Familien unterstützt, die sonst nicht an sportlichen Angeboten oder Ausfahrten teilnehmen könnten. 60 bis 80 Kinder profitieren pro Jahr von der finanziellen und mentalen Unterstützung des Vereins.

Jörg Wilcke, Chef des Juks, freut sich ebenfalls über die Geldsumme in Höhe von 4500 Euro. Damit wird unter anderem Jukshausen finanziert. Bei dem einwöchigen Projekt lernen Kinder spielerisch wie Demokratie und die Arbeitswelt funktioniert.

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