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Neue Vorsitzende : 20-Jährige führt Spielmannszug in Schenefeld an

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Svenja Martens engagiert sich seit 13 Jahren im Meissner Spielmannszug in Schenefeld. Die Querflötistin wollte gern mehr Verantwortung übernehmen.

Schenefeld | Der Meissner Spielmannszug in der Stadt Schenefeld (MSZ) ist schon von Kindheitstagen an ein wichtiger Bestandteil im Leben von Svenja Martens (20). Die 20-Jährige engagiert sich hier bereits seit 13 Jahren. Die angehende Assistentin für Freizeit und Wirtschaft hat seit Anfang des Jahres den Vereinsvorsitz inne. „Ich wollte mehr Verantwortung für den Spielmannszug übernehmen“, sagt Martens. Sie habe die Aufgabe auch vor dem Hintergrund gewählt, sich später einmal beruflich für Aufgaben im Bereich des Managements zu qualifizieren. „Es ist mir wichtig, viele Dinge dazuzulernen“, erläutert die Flötistin (Querflöte) im Musikzug. Geschäftsführung wie Musikalische Leitung stünden ihr dabei zur Seite.

Zahlreiche Verwandte aus Martens Familie wie Schwester, Tante, Onkel, Cousin und Cousine sind ebenfalls Mitglieder im MSZ.

„Das Querflöte-Spielen ist mir unheimlich wichtig“

„Für mich ist es etwas Besonderes, Mitglied beim MSZ zu sein, weil hier nicht nur meine Familie zuhause ist, sondern sich auch viele Freundschaften herausgebildet haben“, erläutert Svenja Martens. Das sehr nette Umfeld mit zahlreichen Auftritten motiviert die junge Frau in besonderem Maße, sich musikalisch weiterzubilden und verantwortungsvolle planerische Aufgaben zu übernehmen. Martens hat im Verein bereits einen Lehrgang belegt und möchte im Mai einen zweiten Lehrgang absolvieren. Die Teilnehmer lassen sich in Theorie wie Praxis prüfen. „Das Querflöte-Spielen ist mir unheimlich wichtig“, betont Martens. Das Musizieren bereite ihr „viel Spaß“.

Die Auftritte spielen im Verein eine große Rolle. Die Mitglieder spielen bei der Weihnachtsparade in der Mönckebergstraße und beim Karnevalsumzug in Wiesbaden. Sie verbringen Übungswochenenden häufiger mal in einer Jugendherberge, um neue Stücke einzustudieren. Während drei aufeinander folgenden Jahren ging es beispielsweise nach Bad Segeberg.

Unvergesslich bleibt die Vereinsreise nach New York

Doch auch die Auftritte in Schenefeld wie beim Stadtfest sind ein fester Bestandteil des Vereinslebens. Zu den unvergesslichen Erlebnissen gehört die Vereinsreise nach New York mit der Steuben-Parade  2007. Die Mitglieder proben jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr in der Gorch-Fock-Schule. Interessenten sind eingeladen, vorbeizuschauen. 

Svenja Martens besuchte die Stadtteilschule in Eidelstedt. Sie absolviert derzeit eine Ausbildung zur Assistentin für Freizeitwirtschaft (Fachrichtung Tourismus und Event). Parallel hierzu verläuft ihr Fachabitur. Mit einem dualen Studium möchte sie im Oktober beginnen. „Ich möchte auch künftig im Musikzug bleiben“, erläutert die 20-Jährige. Die Musik werde für sie immer bedeutungsvoller.

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erstellt am 21.Feb.2017 | 12:00 Uhr

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