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Osterrönfeld Die Jugend hatte ein paar Wünsche frei

Von be | 19.03.2013, 08:46 Uhr

Versammlung von Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren im Bürgerzentrum "Alter Bahnhof". Überblick über Angebote vor Ort.

"Anregungen, Wünsche und Kritik aufnehmen und diese in die Gemeindevertretung tragen" nannte Bürgermeister Bernd Sienknecht als Ziel der Jugendeinwohnerversammlung. 30 Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren waren der Einladung in das Bürgerzentrum "Alter Bahnhof" gefolgt, wo der Jugendbeauftragte Manfred Ahrens zu Beginn einen Überblick über die Angebote in Osterrönfeld gab.

Der Osterrönfelder Turn- und Sportverein mit 15 Jugendmannschaften, die Jugendfeuerwehr, die als Höhepunkt alle zwei Jahren eine Fahrt nach Spanien anbietet, der Feuerwehr-Musikzug, die Arbeiterwohlfahrt mit ihrem Basteln für Kinder, der HSV-Fanclub, das Jugendorchester "TaBa con fuoco" und die Kirchengemeinde mit Aktivitäten im Lukashaus in Rendsburg-Süd listete Ahrens auf. Zudem gibt es das Jugendzentrum im "Alten Bahnhof" als freien Jugendtreff der Gemeinde. Zum besseren Kennenlernen lud er zu einer Führung durch das Jugendzentrum ein.

Den Wunsch einiger Jugendlicher nach einer Ausweitung der Öffnungszeiten nahm Ahrens auf. "Wir sind da flexibel, aber das Angebot muss auch angenommen werden", sagte Sienknecht. "Dann macht auch Werbung dafür."

Ahrens kündigte an, dass das Jugendzentrum (JUZ) nach den Osterferien freitags wieder geöffnet sein werde. Er wies darauf hin, dass dort strikt auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes geachtet werde. "Keine Ballerspiele, kein Alkohol, keine Drogen, Rauchverbot."

Vorschläge unterbreiteten die Jugendlichen zur Gestaltung des "Mehrgenerationenplatzes" vor dem Bürgerzentrum. Sie wollen dort lieber eine wetterfeste Tischtennisplatte als das bisher geplante Tischfußballspiel. Die Mehrzahl bekundete ein Interesse an der BMX- und Skaterbahn, die am Rande des Platzes gebaut werden soll. Sienknecht erklärte, dass zudem ein Trampolin, Sitzgelegenheiten, ein Bouleplatz, ein großes Schachspiel und Sportgeräte dort geplant seien. Der Platz solle Brücken schlagen zwischen Jung und Alt. Nach dem Dorffest am 27. April wird mit den Arbeiten begonnen.

Das Ortsbild von Osterrönfeld sei zu trist, kritisierte eine Jugendliche. Diese Einschätzung habe sie auch schon von vielen Erwachsenen gehört. Sie äußerte den Wunsch nach "mehr Grün und mehr Blumen".