Ein Artikel der Redaktion

Fussball Der beste Torschütze des Osterrönfelder TSV steht zwischen den Pfosten

Von tst | 08.11.2013, 23:52 Uhr

Die Statistik ist bezeichnend für die Offensivschwäche des OTSV. Torhüter Daniel Jeromin liegt in der internen Torschützenliste mit vier Treffern vorne.

Kennen Sie den besten Torschützen des Osterrönfelder TSV? Allein die Frage impliziert, dass sich eine Besonderheit in der Antwort verbirgt. Daniel Jeromin hat mit seinen vier Toren am häufigsten für den Fußball-Verbandsligisten getroffen. Und Jeromin ist im Hauptberuf Torhüter beim OTSV und somit eigentlich für das Toreverhindern zuständig – aber eben auch für die Elfmeter. Vier Mal trat „Düse“ in dieser Saison bisher an, und vier Mal ließ er seinem Pendant keine Chance. Ob er auch heute im Heimspiel gegen die SpVg Eidertal Molfsee (14 Uhr) wieder seinen Kasten verlassen muss, wird sich zeigen.Mehrfach schon musste OTSV-Trainer Olaf Lehmann Fragen zur Abschlussschwäche seiner Mannschaft beantworten. „Daniel wird wahrscheinlich bei uns die Torjägerkanone einheimsen“, übt sich Lehmann in Galgenhumor. „Wir haben insgesamt noch nicht so viele Tore erzielt (17; d.Red.). Das ist sicherlich keine berauschende Bilanz, aber ständig darüber zu jammern, hilft nicht. Wir wissen um die Problematik, können es aber im Moment nicht ändern“, sagt der Coach. Die Sorgen dürften Lehmann auch für den Rest der Saison begleiten, denn frisches Personal in der Winterpause ist nicht in Sicht: „Wir schlafen zwar nicht, aber haben eben nicht die Mittel, wie manch anderer Verein“, kommentiert er Spekulationen um eventuelle Zugänge für die Rückrunde.Und so vertraut der Osterrönfelder Trainer vorerst seinem aktuellen Kader. Und wenn heute gegen Molfsee ein oder sogar drei Punkte herausspringen, dürfte ihm der Torschütze egal sein – selbst wenn erneut Jeromin heißt.