Ein Artikel der Redaktion

Herrchen schlägt und tritt Hund Tierquälerei in Großhansdorf – PETA setzt 500 Euro Belohnung aus

Von Volker Stolten | 02.05.2022, 14:06 Uhr

Mann misshandelt Hund an U-Bahnhof, Polizei ermittelt, PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise.

Die Polizei sucht einen Tierquäler, der bereits am Dienstag, 19. April, am U-Bahnhof „Kiekut“ in Großhansdorf – wie berichtet – dabei beobachtet wurde, wie er seinen Hund (grau-blaues Fell, weiße Brust, vermutlich ein Kampfhund) misshandelte.

Weiterlesen: Herrchen schlägt und tritt Kampfhund in Großhansdorf

Laut Aussage eines Zeugen, der auch Anzeige erstattete, trat der 20 bis 30 Jahre alte und 175 cm große Mann den Vierbeiner gegen 17.30 Uhr in die Rippen und schlug mit der Faust und der Leine auf ihn ein. Der Vierbeiner schrie schmerzerfüllt auf. Nachdem ein scheinbar Bekannter des Täters eingriff, ließ der Mann von dem Hund ab und verschwand noch bevor die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen.

„Bitte helfen Sie mit, diese schockierende Tat aufzuklären.“
Peter Höffken, PETA-Fachreferent

Die Tierrechtsorganisation „PETA“ hat nun eine Belohnung über 500 Euro für Hinweise ausgelobt, um den Hundehalter zu überführen. „Bitte helfen Sie mit, diese schockierende Tat aufzuklären“, erklärt Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Der Unbekannte muss gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden, bevor der Hund in seiner Obhut noch weiter leidet. Tiere müssen vor solchen Misshandlungen geschützt werden.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Die Polizei Ratzeburg ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer (04102) 45650 mögliche Zeugenhinweise entgegen.