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Quickborner Speeldeel : Zur Premiere ein Glas Sekt

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Nach zwei Jahren Bühnenabstinenz präsentiert die Theatergruppe im Artur-Grenz-Saal wieder ein neues Stück.

Zwei Jahre lang haben die Mitglieder der Quickborner Speeldeel die Bretter, die die Welt bedeuten, nicht betreten – mal abgesehen von der Aufführung eines plattdeutschen Abends während der Bürgerwochen. Die Abstinenz war der Situation geschuldet, dass es in der Stadt keine geeignete Bühne mehr gab.

Doch bald wird es ernst: Am Freitag, 25.Oktober, präsentieren die Mimen im gerade erst fertig gestellten Artur-Grenz-Saal, Am Freibad 7, ein neues mundartliches Stück: Es heißt „Roland schall flegen“.

„Hoffentlich haben uns die Zuschauer nicht vergessen. Am Premierenabend gibt es für jeden Gast ein Glas Sekt“, sagt Jens Rapude, der seit fünf Jahren Vorsitzender der Speeldeel ist. Er spielt in dem Stück einen Dorf-Tierarzt. Lampenfieber macht sich bei den alten Hasen breit: „Ein bisschen aufgeregt sind wir schon“, sagt Rapude. Derzeit wird ab 20 Uhr noch kräftig auf dem Dachboden der ehemaligen Erich Kästner Schule geprobt. Regisseurin Christa Gehrig nimmt den letzten Feinschliff vor, die Dialoge und Pointen müssen schließlich sitzen.

In der Komödie geht es um ein Pärchen, das eine vierzehntägige Flugreise gewinnt. Doch der Mann hat Flugangst und sucht nach Auswegen, die Reise nicht antreten zu müssen. Irrungen und Verwirrungen sind progammiert. Rapude und sein Team versprechen zwei Stunden lang beste Unterhaltung.

Besonders stolz sind die Speeldeel-Laienschauspieler darauf, dass sie die Ersten sein werden, die die neue Bühne im Artur-Grenz-Saal einweihen dürfen. „Wir haben unsere Wünsche bei der Gestaltung der Bühne und der Technik miteingebracht“, berichtet Rapude. Die speeldeellose Zeit gehört damit der Vergangenheit an. Rapude freut sich: „Endlich können wir wieder jährlich ein plattdeutsches Stück und ein Weihnachtsmärchen aufführen.“

 

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erstellt am 19.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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