Quickborn : Zeltspaß mit der DLRG

Jetzt kann’s losgehen: Teilnehmer und Betreuer  des Zeltlagers hatten sichtlich Spaß.
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Jetzt kann’s losgehen: Teilnehmer und Betreuer des Zeltlagers hatten sichtlich Spaß.

Neuer Teilnehmerrekord der Traditionsveranstaltung mit Fußball, Rallye und Lagerfeuer. Alle Teilnehmer erhalten T-Shirt zur Erinnerung.

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29. Juni 2014, 22:30 Uhr

Quickborn | 59 – ein neuer Rekord. So viele Jungen und Mädchen waren am Wochenende beim Kinderzeltlager des DLRG Quickborn auf dem Freibadgelände der Stadt. Seit mehr als 25 Jahren gibt es dieses Zeltlager schon, mal vor, mal nach den Ferien. Auf der Wiese waren fünf große Zelte aufgebaut. Drei für die Kinder, eins für die Betreuer und eins für die Mahlzeiten.

Ganz viel Aktion war am Sonnabend angesagt. Gegen 15 Uhr trudelten die 29 Mädchen und 30 Jungen auf dem Gelände ein. Dann wurden erst einmal die Betten gebaut. Anschließend bekamen alle ein T-Shirt mit Logo und ihrem Namen. In den Jahren zuvor gab es Namensschilder oder Buttons. Die gingen im Laufe des Tages aber meist verloren, mit dem Shirt sollte das nicht passieren.

Nach einer Aufwärmrunde mit Fußballspielen und Schwungtuch gab es eine Kennenlernrunde. Und dann kam das erste Highlight des Nachmittags: Die Rallye durch das nähere Umfeld. In zehn Gruppen aufgeteilt, musste jede Mannschaft 16 Stationen durchlaufen. Bevor es losging, war Kreativität gefragt. Ein Gruppenname musste her: Gruppe vier nannte sich „Waldorf und Statler“ nach den bekannten Figuren aus der „Muppet Show“, Gruppe acht „Die Korallen“, Gruppe neun waren die „Wilden Kerle“ und die Gruppe zehn „Die Wasserratten“. Außerdem gab es „Die Gewinner“, „Die Adler“, „Wellenreiter“, „Wildlife“, die „Aldi-Gang“ und „Die schlauen Füchse“. In einer Eisdiele galt es dann zum Beispiel zu ermitteln, wie viel eine Kugel Eis kostet. Und die gab es dann auch gleich vor Ort für jeden Teilnehmer. Im P&R-Parkhaus mussten die Treppenstufen gezählt werden. Wer auf 36 kam, lag richtig. Es mussten Blätter gesammelt werden und Dinge, aus denen ein Floß gebaut werden konnte, das später auch eine Wasserprobe bestehen musste.

Nachdem alle Gruppen wieder zurück waren, gab es viel Spaß beim Baden, und dann wurde gespeist. Und das ganz vorzüglich. Alle Kinder hatten etwas von Zuhause mitgebracht: Salate, Rohkost, Dips, Brote und Nachtisch. Dazu gab es Würstchen vom Grill und viel Stimmung am Lagerfeuer. Mit Gitarrenmusik und Marshmallows klang der Tag für die Fünf- bis Zwölfjährigen aus. Dann war die richtige Bettschwere erreicht, und es konnte in die Zelte gehen. Damit hatten sich dann auch die Betreuer – 15 waren über die Zeit im Einsatz – etwas Ruhe verdient, bevor das Zeltlager der Quickborner DLRG gestern früh mit einem gemeinsamen Frühstück zu Ende ging.

Seit dem letzten Jahr liegt die Organisation in den Händen von Justin Dunst, Nora Dornis und den Schwestern Melanie und Berit Günther. Was treibt sie an? Berit Günther: „Wir wollen die Tradition dieses Zeltlagers am Leben erhalten.“ Und Katharina Tietz, inzwischen auch Pressesprecherin des DLRG Quickborn und seit ihrem sechsten Lebensjahr im Zeltlager dabei, ergänzte: „Weil es Spaß macht.“

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