Wird die A7-Brücke Einbahnstraße?

Neue Pläne für die Ulzburger Landstraße in Quickborn verunsichern Anlieger

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17. Januar 2018, 16:23 Uhr

Im Versuch, den Verkehr in Quickborn zu harmonisieren, Schulwege sicherer zu gestalten und Engpässe zu beseitigen, könnte die Ulzburger Landstraße im Bereich der Autobahnbrücke demnächst zu einer Einbahnstraße werden und wäre dann nur noch von Süden nach Norden, also von Quickborn-Ort in Richtung Quickborn-Heide befahrbar. Ein entsprechender Vorschlag liegt den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt vor, über den sie bereits morgen entscheiden sollen. Geben sie grünes Licht, wird die neue Regelung zunächst für eine Testphase von voraussichtlich einem Jahr gelten.

Was sie Stadt mit Sicherheitsaspekten begründet, sorgt insbesondere bei den Anliegern für Unverständnis. Sie befürchten, zukünftig lange Umwege in Kauf nehmen zu müssen. Einzelhändlerin Marion Schenk sieht gar ihre Existenz gefährdet. Sie möchte mit ihrem Blumenhandel wieder in das Stammhaus an der Ulzburger Landstraße zurückkehren, befürchtet aber, dass die Verkehrspläne der Stadt ihre Kunden vergraulen könnten. Also hat auch sie sich dem Widerstand angeschlossen, der sich seit Bekanntwerden der Pläne formiert, und sammelt Unterschriften gegen eine Einbahnstraßenregelung. Der Vorschlag der Stadt geht auf ein vor einigen Wochen vorgestelltes Gutachten zurück, in der Fachleute Möglichkeiten aufgezeigt haben, chronisch überlastete Straßen wie die Bahnstraße oder auch die Ulzburger Landstraße zu entlasten. Für den genannten Bereich befürworten sie ein Ringsystem über Schmalmoorweg, Ohlmöhlenweg und Feldbehnstraße. Seite 3

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