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Tangstedt : „Wir sind jetzt gut ausgerüstet“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Freiwillige Feuerwehr nimmt ihr neues Löschfahrzeug in Empfang - mehr als vier Jahre dauerte die Planung.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 12:00 Uhr

„Das ist ein großer Tag und es war ein langer Weg bis hier hin“, sagte Tangstedts Wehrführer Hans-Jürgen Kuhlmann während der Begrüßung der Gäste im Feuerwehrhaus. Zur Übergabe des neuen Löschfahrzeuges hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden, darunter Abordnungen der Nachbarwehren und des Kreisfeuerwehrverbands.

Zahlreiche Extras für die Bedürfnisse vor Ort

Viereinhalb Jahre vergingen zwischen der ersten Diskussion über die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs bis zur Auslieferung, berichtete Kuhlmann im Rückblick. Ein Arbeitskreis wurde eingerichtet, der die Anforderungen an den Lkw auflisten sollte, schließlich das Geld von der Gemeinde bereitgestellt und im Dezember 2012 das Fahrzeug beim Hersteller in Auftrag gegeben. Es ersetzt das 36 Jahre alte TLF 16, das jedoch nicht gänzlich außer Dienst gestellt wird: Es wird bei einer Feuerwehr in Bayern weiter genutzt.

Ausführlich wurde den Gästen erklärt, was das neue Fahrzeug alles kann: Leistungsstarke 286 PS mit teilautomatischem Getriebe bringen das 2,50 Meter breite Fahrzeug voran. „Wir haben einige Extras einbauen lassen, um möglichst schnell vor Ort helfen zu können“, erklärte Kuhlmann. Etwa der 2400 Liter fassende Wassertank, eine Arbeitsbühne oder auch ein Wassersauger, um vollgelaufene Keller leerpumpen zu können.

„Auch für Schornsteinbrände sind wir jetzt besser ausgerüstet“, zählte der Wehrführer weiter auf. Ein Schnellangriff bei Stromausfall ist ebenso möglich wie das Löschen mit einer sogenannten Löschlanze: Die ermögliche etwa, an einem brennenden Haus durch das Mauerwerk zu stoßen, um auch von innen löschen zu können. Spezieller Schaum sei angeschafft worden, damit bei einem Brand der ortsansässigen Firma, die Kosmetik herstellt, die verwendeten Chemikalien gelöscht werden könnten.

„Die Mannschaftskabine ist so groß, dass vier Personen schon auf der Anfahrt zum Einsatzort die Atemschutz-Ausrüstung anlegen können“, erklärte Kuhlmann weiter. Er dankte der Gemeinde für die Anschaffung des etwa 265.000 Euro teuren Fahrzeugs – allerdings nicht ohne den Hinweis, dass ein anderes Fahrzeug inzwischen auch schon 17 Jahre alt sei.

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