Wies’n-Fest: Tangstedt zapft an

Mordsgaudi: Michele Gröhnke (rechts) aus Hamburg kannte Tangstedt bereits vom Lumpenball. Zum Wies’n-Fest brachte sie auch Jury Schmitz mit.
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Mordsgaudi: Michele Gröhnke (rechts) aus Hamburg kannte Tangstedt bereits vom Lumpenball. Zum Wies’n-Fest brachte sie auch Jury Schmitz mit.

Drittes Oktoberfest beim Sportverein

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01. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Schon zum dritten Mal hieß es in Tangtedt: „O’zapt is“. 300 begeisterte Dirndl- und Lederhosen-Träger strömten zur Hallengaudi in das Gemeindezentrum im Brummerackerweg. Sie feierten auf der vom Tangstedter Sportverein (TSV) organisierten Wies’n bis in die frühen Morgenstunden. Das DJ-Duo Nico Müßiggang und Tim Daßler aus Hamburg-Blankenese heizte den feschen Madels und jungen Buam in ihren bayrischen Trachten dabei ordentlich ein. Bei typischen Wies’n Ohrwürmern wie Helene Fischers „Atemlos“, DJ Ötzis „Sieben Sünden“, „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ sowie „Anton aus Tirol“ bebte der Hallenboden und die Besucher aus Tangstedt, Rellingen, Hasloh, Pinneberg und sogar Hamburg rockten wild und grölten lauthals mit.

Michele Gröhnke aus HH-Winterhude und Jury Schmitz aus Barmbeck kamen mit einigen anderen Freunden zum Tangstedter Oktoberfest. „Uns gefällt es richtig gut. Ich kenne Tangstedt schon vom Lumpenball“, sagte Gröhnke. Auch Stephanie Meggers besucht seit Jahren mit ihrer achtköpfigen „Mädels-Runde“ die Partys des TSV.

Den Lumpenball gibt es gefühlt schon immer, da sind sich die Besucher einig. Ein Fest pro Jahr reichte den Organisatoren um die Vorsitzende Sabine Hollinger jedoch nicht aus. So entstand 2016 die Idee für die blau-weiße bayrische Nacht in der anderen Hälfte des Jahres. Neu bei der 2018er Hallengaudi war eine Fotobox, wo sich die Besucher in ihren Dirndln, Lederhosen sowie mit ihren Filzhüten ablichten lassen konnten. Normalerweise wird Hollinger bei Planung und Organisation der Feste tatkräftig von Freundin Bianca Kempe unterstützt. Die fiel jedoch dieses Mal aus gesundheitlichen Gründen aus. Dafür stand wieder das gesamte übrige ehrenamtliche Helferteam fest hinter der TSV-Vorsitzenden: Sarah Burmester, Max Kapelcke, Nico Plocharska, Florian Timm, Tim Riebensahm, Oliver Haberstroh, Patrick Oldendorf, Cevin Birth und Sven Müller aus der ersten Fußball-Herren-Mannschaft hatten den Tresen fest im Griff. Kristin Schilke, Janine Troge und Sandra Link verwöhnten die norddeutschen Wies’n Besucher mit allerlei typisch bayrischen Schmankerln wie Brezen, Leberkäs in der Semmel, Weißwürsten und Sauerkraut. Am Eingang sorgten Corinna und Helmut Birth sowie Steven Schmidt für einen reibungslosen Ablauf. „Ich bin super zufrieden. Die Stimmung ist toll. Die Leute haben Spaß. Und ich danke meinen vielen Helfern von ganzem Herzen. Ohne sie wäre es nicht möglich, solche Mega-Partys auf die Beine zu stellen“, sagte Hollinger.

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