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Quickborn : Wieder wird in der Bahnhofstraße gebuddelt

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Kritik der Bürger richtet sich gegen die erneuten Bauarbeiten in der Bahnhofstraße. Den Quickbornern stinkt’s.

Quickborn | „Habt ihr eigentlich keinen Plan, wann und wo gebaut wird?“ Diesen Vorwurf bekommen Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) und seine Verwaltung in den vergangenen Tagen oft zu hören. Anlass sind die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße. Zum wiederholten Mal wird dort gebuddelt. Den Quickbornern stinkt’s.

Grund genug für den Verwaltungschef, auf diesen Sachverhalt einzugehen, denn es ist nicht die Stadt, die dort bauen lässt. „Zur Nachverstärkung ihres Netzes hat die Deutsche Telekom Bauunternehmungen mit der Verlegung von Kabeln in der Bahnhofstraße beauftragt“, sagt Köppl. Nun werde die Oberfläche wieder hergestellt.

Die Stadt sei übrigens dazu verpflichtet, die Kommunikationsunternehmen ihre Leitungen verlegen zu lassen. Oft meldeten diese Unternehmen erst eine oder zwei Woche vorher die Arbeiten an. Aber gewisse Mitsprache- und Einspruchsrechte verbleiben der Stadt: „Im aktuellen Fall hat die Stadt Quickborn im Interesse der Qualitätsansprüche zur Wiederherstellung der hochwertigen Oberflächen interveniert und eine Fachfirma mit der Wiederherstellung des Fußweges an der Bahnhofstraße beauftragt“, so der Verwaltungschef. Die Stadt reagiert darauf, dass es vorher Probleme mit den ausführenden Firmen gegeben habe, die von den Kommunikationsunternehmen beauftragt worden sind.

Davon, dass in der Stadt auf lange Sicht Ruhe herrschen wird, ist nicht auszugehen. „Nächstes Jahr kommt Kabel Deutschland. Mit den ganzen Leitungen wird es unter der Straße in der Innenstadt schon recht kuschelig“, so Köppl.

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erstellt am 12.Sep.2014 | 12:00 Uhr

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