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Fahrradklima-Test : Wie fahrradfreundlich ist Quickborn

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der ADFC und das Bundesverkehrsministerium rufen zum Fahrradklima-Test auf. Konkrete Verbesserung des Radverkehrs vor Ort.

Quickborn | Wie fahrradfreundlich ist Quickborn? Mit Hilfe einer Umfrage möchte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Schleswig-Holstein dieser Frage auf den Grund gehen. Bis Sonntag, 30. November, haben Quickborner noch Zeit, um bei dem sogenannten Fahrradklima-Test mitzumachen.

Gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium möchte der ADFC die Fahrradfreundlichkeit in zahlreichen Städten und Gemeinden prüfen. Besonderes Augenmerk liegt darauf, ob sich die bisherigen Bemühungen der Kommunen in der öffentlichen Meinung wiederspiegeln. „Aussagekräftige Ergebnisse für die einzelnen Kommungen können nur erreicht werden, wenn sich genügend Interessierte an der Umfrage beteiligen“, appeliert Jochen Lattmann, Sprecher der Stadt Quickborn, an die Bürger. 

Der Test ist im Internet zu finden. Insgesamt 27 Fragen müssen  beantwortet werden. Nach der Angabe der Postleitzahl folgen die Fragen rund um Radeln. Darunter: „Wie oft fahren Sie mit dem Fahrrad?“ oder inwieweit sich die Befragten von anderen Verkehrsteilnehmern akzeptiert fühlen. Auch die Bewertung der Radwege ist gefragt. Am Ende des Tests gibt es die Möglichkeit, persönliche Hinweise zur Fahrradsituation in Quickborn zu vermerken. „Diese Einträge werden  an den ADFC Ortsverband Norderstedt und Umgebung für ihre weitere Arbeit zur Verfügung gestellt“, erklärt Michael Artmann, Sprecher des ADFC-Ortsverbandes.

Mit Hilfe des Tests möchte der Verband für konkrete Verbesserungen des Radverkehrs vor Ort sorgen. „Diese Umfrage ist eine der seltenen Möglichkeiten für uns der direkten und in diesem Fall auch sehr einfachen Bürgerbeteiligung“, so Artmann weiter.

Eine Voraussetzung für die Städte und Gemeinden ist  eine Mindestanzahl von Teilnehmern. Je nach Größe der Kommunen wird diese bestimmt. Für Quickborn mit etwa 20.000 Einwohnern werden mindestens 50 Teilnehmer für ein repräsentatives Ergebnis benötigt. „Für eine hohe Aussagekraft  ist es jedoch das Ziel, ein Mehrfaches der Mindestteilnehmerzahlen zu erreichen“, so Artmann. 

Der ADFC vertritt die Interessen der Fahrradfahrer in Deutschland. Mehr als 130.000 Mitglieder kann der Club verzeichnen. Neben Radtouren bietet der ADFC auch Infomaterial und Karten für eigene Ausflüge an. Der Club setzt sich für die konsequente Förderung des Fahrradverkehrs auf Bundes- und Landesebene, aber genauso in Norderstedt und Umgebung, ein. Nach einem langen Einsatz des ADFC konnte der nationale Radverkehrsplan verabschiedet sowie die Radwegebenutzungspflicht gelockert und Einbahnstraßen für Radler freigegeben werden.
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erstellt am 16.Okt.2014 | 10:00 Uhr

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