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Feuerwehr Bilsen : Wettkämpfe zum 80. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Große Feier mit zahlreichen benachbarten Kameraden. Rallye über eine Strecke von acht Kilometern.

Bilsen | „Das hat richtig Spaß gemacht“, war von allen Seiten am Sonnabend zu hören. Gemeint war die mehrstündige Wettkampf-Rallye über eine Strecke von knapp acht Kilometern, die die Kameraden am Vormittag ins Schwitzen brachte. Zehn Stationen hatte das Festkomitee ausgearbeitet. Die Herausforderung nahmen die Wehren aus Alveslohe, Bad Bramstedt, Lutzhorn, Borstel-Hohenraden, Quickborn, Langeln Hemdingen und Hasloh an. Gleich zwei Mannschaften aus der befreundeten Wehr in Tauer (Brandenburg) traten ebenfalls an. „Jedes Team bestand aus mindestens fünf und höchstens acht Personen“, berichtete Pressewart Kay Grabowski. Zunächst mussten die Gruppen ein Löschfahrzeug von Hand bewegen.

„Eine bestimmte Strecke musste dabei in möglichst kurzer Zeit bewältigt werden“, erklärt Grabowski. Als nächstes wurde geschätzt: 112 Zentimeter sollten von einer Dachlatte abgesägt und 112 Gramm Sand mit der Hand abgewogen werden. „Trockenen Fußes über die Pinnau“, so hieß die nächste Aufgabe. Die Hilfsmittel dazu: Leitern, Bänder und Kisten. „Das hat ganz schön schnell geklappt“, staunten nicht nur die Juroren. Knoten in sechs Metern Höhe knüpfen, Kameraden durch ein engmaschig gespanntes „Spinnennetz“ bugsieren – selbstverständlich ohne die „Fäden“ zu berühren. Die Disziplin „Axt-Weitwurf“ standen ebenfalls auf der Liste.

Schweißtreibend war der Hindernisparcours, durch den eine 50 Kilogramm schwere Puppe transportiert werden sollte. „Außerdem mussten Gartengehölze bestimmt werden – schließlich sind wir hier mitten in einem riesigen Baumschulgebiet“, berichtete Grabowski und schmunzelte.

Am Abend warteten die Teilnehmer dann gespannt auf die Bekanntgabe der Sieger. Groß war der Jubel bei der Hasloher Wehr, die als Sieger aus dem Wettbewerb hervorging. Den zweiten Platz belegte Borstel-Hohenraden, der dritte Rang ging an Langeln.

Ausgiebig wurde anschließend im großen Festzelt neben dem Dörpshuus gefeiert und getanzt. Entsprechend die dunklen Augenringe so manches Kameraden am nächsten Morgen als sie zum Frühschoppen antraten. Die Feuerwehrkapelle Hartenholm weckte die Dorfbewohner, die sich anschließend für einige gemütliche Stunden im Festzelt versammelten.

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erstellt am 02.Sep.2014 | 14:00 Uhr

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