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Quickborner Speeldeel : Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Quickborner Speeldeel präsentiert das Weihnachtsmärchen „Sebastian Sternenputzer und der Sonnenstrahl“ - das Publikum darf dabei sogar mitmachen.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Wenn auf dem Dachboden der ehemaligen Erich Kästner Schule dieser Tage abends Licht brennt, probt die Quickborner Speeldeel wieder für ein neues Stück. „Sebastian Sternenputzer und der Sonnenstrahl“ heißt das Weihnachtsmärchen in drei Bildern, mit dem die jungen und die erwachsenen Mimen ihr Publikum nicht nur unterhalten, sondern es auch zum Mitmachen animieren wollen.

So müssen die Kinder im Publikum ordentlich Krach machen, um Sebastian Sternenputzer aus seinen Träumen zu reißen. Damit die Sterne am Nachthimmel funkeln, müssen sie immer blank poliert sein. Das ist seine Aufgabe. Doch er liegt lieber faul im Bett. Drei Nächte hat er durchgeschlafen, was die aufgebrachte Wanda Wolkenfrau auf den Plan ruft. Sie muss nämlich immerzu Wolken machen, damit die Menschen die schlecht geputzten Sterne nicht sehen. Noch dazu hat jemand ihre Sternenuhr geklaut und den Schlüssel, mit dem sie jeden Morgen das Tor zum Tag aufschließt. Ist es der Schattenmann? Alle wissen, dass dieser Schattenmann die Dunkelheit liebt und die Sonne für immer aus dem Himmel verschwinden lassen möchte. Den Kontrapunkt zur Schattenseite bildet die sich entwickelnde Freundschaft zwischen Sebastian Sternenputzer und Sonja Sonnenstrahl, die selbst die Dunkelheit mit ihrem Strahlen erhellen kann.

Die Regisseurinnen Renate Horn-Behn und Gerda Jotzer bringen die literarische Vorlage von Christina Stenger auf die Bühne. Wieder ganz liebevoll sind die Kostüme und die Bühnenbilder gestaltet. Auch diese werden von der Speeldeel selbst angefertigt. Seit nunmehr 1976 bringt der Verein Jahr für Jahr ein Weihnachtsmärchen für Kinder auf die Bühne. 2012, als es in der Eulenstadt wegen der Sanierung der Aula keine Möglichkeit gab, aufzutreten, zogen die Mimen sogar nach Ellerau. Jetzt aber steht die neue Aula zur Verfügung. Die anfänglichen Schwierigkeiten bei der Premiere des plattdeutschen Stückes „Roland schall flegen“ im Oktober seien behoben, sagte Horn-Behn. Es gab Probleme mit dem Vorhang.

Unterdessen zeigten sich die Laienschauspieler schon während der Proben auf dem Dachboden hochmotiviert. Für die Quickborner Gymnasiastin Melanie Neuman (17), die den Sebastian Sternenputzer spielt, wird es ein besonderer Auftritt. „Vor zehn Jahren stand ich das erste Mal auf der Bühne“, sagt sie. Im Alter von sieben Jahren spielte sie ein Sternenkind – in demselben Stück, das jetzt erneut zur Aufführung kommt.

Aufführungen

Die Aufführungen finden im Artur-Grenz-Saal (ehemals Aula der Comenius-Schule), Am Freibad 7, am Sonnabend, 14.,  und am Sonntag,  15. Dezember, statt. Beginn ist jeweils  um 15 Uhr. Der Eintritt beträgt  fünf Euro. Vorverkauf: Buchhandlung Theophil, Am Freibad 4 a, Elektro-Bollmann GmbH, Steindamm 1 - 3, in Ellerau.

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