Veranstaltung von Vereinen und Verbänden : Wenn Quickborn sich beim Familientag trifft

Im Freibad freute sich die DLRG-Vorstandsriege über die neuen Walking Balls, eine Spende von „Quickborn hilft“, hier vertreten durch den Vorsitzenden Andreas Torn (vorne rechts) und Imke Havemann (vorne links).
Im Freibad freute sich die DLRG-Vorstandsriege über die neuen Walking Balls, eine Spende von „Quickborn hilft“, hier vertreten durch den Vorsitzenden Andreas Torn (vorne rechts) und Imke Havemann (vorne links).

Buntes Treiben auf dem Rathausplatz. Nach 18 Jahren letztes Bobbycar-Rennen. Neue Walking Balls im Freibad eingeweiht.

shz.de von
05. Juni 2018, 16:00 Uhr

Quickborn | „Sind die Rennfahrer bereit?“, fragte Clown Mücke alias Jens Ewald wohl zum letzten Mal zu Beginn des Familientages auf dem Rathausplatz in Quickborn. Das Organisationsteam des beliebten Bobbycar-Rennens hatte bereits im Vorfeld der Veranstaltung angekündigt, dass es die 18-jährige Rennsport-Ära beenden wolle. Bernd Kleinhapel (CDU) schlug somit nur noch wenige Male die legendäre Starterklappe für das gemeldete 20-köpfige Starterfeld.

Die ersten, die gegeneinander antraten, waren Merle und Willi-Samuel in der Kategorie der Drei- bis Vierjährigen, gefolgt von Annabel gegen Jan-Luca. Offiziell eröffnet wurde das beliebte Rathaus-Markttreiben von Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl (CDU), der sich dabei einen humorvollen Dialog mit Clown Mücke über die Köpfe der Besucher hinweg lieferte. Dabei nannte Clown Mücke Köppl „Bürgi“. Der Bürgermeister konterte sehr zum Vergnügen der Zuhörer mit „Frau Mücke“.

Vorbereitungen für das Entenrennen

Am Stand vom Eulenring wurden die ersten gelben Plastik-Enten für das siebte Entenrennen am 16. September verkauft. Das Ehepaar Daniela und Sebastian Potemka sicherte sich gleich vier davon für sich und ihre Kinder Mika (3) und Suvi (1). Sie sind Stammgäste des Familientages. „Wir mögen die Spannung und die Festlichkeit. Uns gefällt einfach die Atmosphäre mit den Ständen und den vielen Familien“, sagte Mutter Daniela. Jan Rowell, Eulenring-Vorsitzender, kündigte unterdessen für die Veranstaltung im September einige Neuerungen an. Erstmals in diesem Jahr wird es eine Kategorie für die „Turbo-Ente“ geben. Wer seine Ente in dieser Kategorie starten lassen möchte, darf sie mit Motor oder anderen Hilfsmitteln aufrüsten. Für die Turbo-Enten gibt es ein eigenes Rennen. Außerdem plant der Eulenring einen Kinderflohmarkt auf Decken rund um den Freizeitsee am Harksheider Weg. Interessenten können sich ab sofort unter rowell@eulenring-quickborn.de melden.

Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) lieferte sich einen humorvollen Dialog mit Clown Mücke.
Natascha Thölen
Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) lieferte sich einen humorvollen Dialog mit Clown Mücke.
 

Im Freibad, das seinen Besuchern am Familientag traditionell freien Eintritt gewährt, wurden zeitgleich die zwei neuen Walking Balls eingeweiht. Sie waren ein Überraschungsgeschenk, das „Quickborn hilft“-Vorsitzender Andreas Torn im Namen seines Vereins während der Jahreshauptversammlung der Jugendabteilung der DLRG im Februar überbrachte. „Mit den zwei neuen Walking Balls und den drei, die wir schon hatten, können wir jetzt sogar ein Rennen veranstalten“, sagte Marvin de Vries. Dann schickte der stellvertretende DLRG-Vorsitzende seinen siebenjährigen Sohn Mathis in einen der Riesenluftballons, ließ Sauerstoff rein, zog am Reißverschluss und gab ihm einen kräftigen Schubs.

Das Orga-Team des beliebten Bobby-Car-Rennens mit Jens-Olaf Nuckel (SPD), Birgit Hesse (Stadtjugendpflegerin), Bernd Kleinhapel (CDU), Jens Ewald als Clown Mücke und Ulrich Knees, davor Johanna Ewald.
Natascha Thölen
Das Orga-Team des beliebten Bobby-Car-Rennens mit Jens-Olaf Nuckel (SPD), Birgit Hesse (Stadtjugendpflegerin), Bernd Kleinhapel (CDU), Jens Ewald als Clown Mücke und Ulrich Knees, davor Johanna Ewald.
 

Am Beckenrand nahmen Isabelle Kuper und Anna Schwarz farbige Handabdrücke, um zu sehen, wie viele Freibadbesucher am Ende des Tages ihre Geschicklichkeit und Balancefähigkeit in den Walking Balls getestet haben. Am Stand des BUND konnten Kinder „Saat-Pralinen“ aus einem Brei von Lehm, Erde, Wasser sowie Wildblumensamen kneten und dann entweder formen oder ausstechen. Die Stadtwerke hatten eine Kletterwand aufgebaut und Thomas Wengert vom Verband für Kinder- und Jugendarbeit aus Hamburg für die Einweisung der Kinder und Jugendlichen engagiert. Theodor Hildebrecht und Holger Bellmann vom Förderverein Himmelmoor sowie Irene Lühdorff von der Geschichtswerkstatt gaben Einblicke in ihre Arbeiten.

Am Stand des 1. FC Quickborn stand zur Begeisterung vieler Nachwuchskicker eine Torwand, und der TuS Holstein hatte seine beliebte Hüpfburg aufgebaut. „Es waren heute sehr viele neue Familien bei uns, so viele wie noch nie, um sich zu informieren. Dafür ist der Familientag ideal“, sagte Hartmut Leutner, stellvertretender Vorsitzender vom TuS, am Ende zufrieden.

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