Kunstaktion in Quickborn : Weihnachtspost aus dem Rathaus

Ihre Bilder verschickt die Stadt als weihnachtlichen Gruß: Helen Strickert (von links), Annika Sieling und Letizia Garbuzinski. Finja Reese fehlt auf dem Foto. Sie war verhindert. Ellersiek

Ihre Bilder verschickt die Stadt als weihnachtlichen Gruß: Helen Strickert (von links), Annika Sieling und Letizia Garbuzinski. Finja Reese fehlt auf dem Foto. Sie war verhindert. Ellersiek

In diesem Jahr verschickt die Stadt Karten, die Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums gestaltet haben.

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07. Dezember 2017, 14:00 Uhr

Quickborn | Finja Reese, Letizia Garbuzinski, Annika Sieling und Helen Strickert gestalten in diesem Jahr die offiziellen Weihnachtskarten der Stadt Quickborn. Mehr als 400, unterschrieben von Bürgervorsteher Henning Meyn und Bürgermeister Thomas Köppl (beide CDU) werden in diesem Jahr verschickt.

Die Schülerinnen besuchen die siebte und achte Klasse am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und gehören zu einer Gruppe von 20 jungen Leuten, die die drei Kunstlehrer Karin Wolter, Henrike Schulze und Georg Schubert zu einer Teilnahme motiviert haben. Für Claudia Kunze und Jochen Lattmann aus dem Büro des Bürgermeisters bedeutete das, aus einer großen Zahl von hochwertigen Entwürfen vier auswählen zu müssen. „Alle Motive waren so gut, dass man sie hätte drucken können“, sagte Köppl, der das hohe Niveau der Arbeiten lobte.

Für ihre Bilder verwendeten die Schüler Acrylfarbe, Buntstift oder Linoldruck. Helen wählte als Motiv den Ausschnitt einer verschneiten Berglandschaft. Im Schnee liegen drei Weihnachtspakete, die sich rot und grün abheben. Am Nachthimmel steht der Sternen-Schriftzug „Merry Christmas“. Finja rahmte vier unterschiedlich große Kerzen mit Mistelzweigen ein und gestaltete den Hintergrund als gelben Lichtschein.

Im Mittelpunkt von Letizias Bild steht eine ungeschmückte Weihnachtstanne unter freiem Himmel. Darunter liegt ein Paket, ein weiteres liegt auf einem Schlitten. Beobachtet wird die adventliche Szene von einem Rentier. Annika schließlich vereinigte weihnachtliche Symbole wie Sterne, Mistelblätter und den Kopf eines Rentieres mit dem Schriftzug „Frohe Weihnachten“ und setzte alles auf einen grünen Untergrund.

Freuen dürfen sich die Empfänger der Karten außerdem über ein Zitat der Lyrikerin Roswitha Bloch, für das sich Meyn und Köppl als Botschaft entschieden: „Wenn uns bewusst wird, dass die Zeit, die wir uns für einen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden“.

Es war Quickborns Verwaltungschef, der die alljährlich unter den Schulen wandernde Kunstaktion vor sieben Jahren initiierte. „Ich wollte mal ganz andere, individuellere Karten verschicken“, sagte er. Bleibt ihm noch, die Grußbotschaften zu unterschreiben. Dabei hinkt er dem Quickborner Bürgervorsteher deutlich hinterher, wie er gestern freimütig einräumte. Meyn ist mit dieser zeitaufwendigen Arbeit bereits durch. „Ich habe gefühlt 2000 Karten unterschrieben“, sagte er im Rückblick.

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