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Quickborner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 06:25 Uhr

Ellerau : Was war 2015 - was kommt 2016

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Bürgermeister Eckart Urban lobt Leistungen der Gemeinde im vergangenen Jahr. Integration von Flüchtlingen hat begonnen.

shz.de von
erstellt am 11.Jan.2016 | 00:38 Uhr

Ellerau | Zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Ellerau begrüßte Bürgermeister Eckart Urban (SPD) knapp 300 Gäste in der Erich-Stein-Halle am Bürgerhaus. Außer vielen Bürgern, Vertretern aus Politik und Verwaltung, der Freiwilligen Feuerwehr und Ehrenbürgern waren auch Bürgervorsteher Henning Meyn (CDU) und die zweite Bürgermeisterin Astrid Huemke (SPD) aus Quickborn der Einladung gefolgt.

Erfreut zeigte sich Urban, dass Alt-Bürgermeister Knud Hansen und Bürgermeister Peter Christensen aus der Partnergemeinde Højer in Dänemark ebenfalls zugegen waren. Überraschend für viele Gäste war die Anwesenheit von Wolfgang Seyb vom Vorstand der AKN.

Stimmungsvoll musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang vom Gemischten Chor Ellerau unter der Leitung von Edzard Buchards. In seiner Neujahrsrede blickte Urban auf das vergangene Jahr zurück, in dem die schlimmen Ereignisse in der Welt überwogen hätten. „Man musste die positiven Aspekte regelrecht suchen. Terroristische Anschläge von Mörderbanden erschüttern uns und die Folgen daraus reichen bis in den Alltag. Freiheit und Demokratie, die beiden kostbarsten Errungenschaften des 20. Jahrhunderts müssen verteidigt werden.“, sagte Urban. Im Hinblick auf die Flüchtlingsströme meinte Urban: „Flucht ist kein Verbrechen.“ Wer seine Heimat verlasse, sei aus Not dazu gezwungen. Auch in Ellerau hätten Familien aus Syrien und Afghanistan Unterkunft und hilfsbereite Menschen gefunden. „Der Prozess der Integration hat bereits begonnen“, stellte Urban zufrieden fest.

Als Beispiel für die Leistungen der Gemeinde im vergangenen Jahr erklärte Urban, dass die örtliche Feuerwehr drei neue Fahrzeuge erhalten habe, wodurch die Einsatzfähigkeit der Wehr und damit die Sicherheit der Einwohner enorm gestärkt worden sei. Außerdem sei die Erschließung des neuen Gewerbegebietes Ost vorangeschritten und die Rundlaufbahn am Sportplatz der Schule von Grund auf saniert worden. Bei den Perspektiven für 2016 sieht Urban unter anderem die vieldiskutierte Elektrifizierung der AKN. „Unberücksichtigt ist bisher dabei die Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs, was niemand begreifen kann.“

Geehrt wurden die Sportler aus den Disziplinen Handball, Fußball, Badminton, Tischtennis, Tennis, Schwimmer des DLRG und Karate. Alle Ausgezeichneten erhielten aus der Hand von Bürgermeister Eckart Urban Medaillen und Urkunden. Über besonders viel Beifall freuten sich die neun- und zehnjährigen Kämpfer im Kickboxen und Karate, die jeweils erste, zweite und dritte Plätze bei Hamburger und Deutschen Meisterschaften errangen.

In seinem Grußwort äußerte Bürgervorsteher Henning Meyn aus Quickborn die Hoffnung, dass Abstimmung und Information über Planungsvorhaben der benachbarten Orte über den kleinen Dienstweg erfolgen könnten und müssten. „Wir stehen nicht nur beim Bahnübergang gemeinsam im Stau, wir haben auch gemeinsame Interessen bei der Nahversorgung und bei der Gesundheitsversorgung.“ Auch die Sportlerehrung fand wieder im Rahmen des Neujahrsempfanges statt: „Heute können wir 168 Sportlerinnen und Sportler ehren, das ist ein Rekord. Wir sind eine sehr sportliche Gemeinde“, äußerte Urban zufrieden und verlieh jedem eine Medaille und eine Urkunde.

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