Stadtentwicklung : Vorzeige-Siedlung war einst ein Neubaugebiet

<p>Anwohner der Hans-Heyden-Straße haben den  Geburtstag genutzt und ein Straßenfest organisiert.</p>

Anwohner der Hans-Heyden-Straße haben den  Geburtstag genutzt und ein Straßenfest organisiert.

Prophetensee-Siedlung mit rund 160 Doppel-, Einzel- und Reihenhäusern ist 20 Jahre alt geworden.

shz.de von
13. Juli 2018, 15:15 Uhr

Quickborn / Pinneberg | Es dürfte das größte Stadtentwicklungsprojekt im Quickborn der 1990er Jahre gewesen sein: Jetzt ist die Prophetensee-Siedlung mit rund 160 Doppel-, Einzel- und Reihenhäusern 20 Jahre alt geworden. Anwohner der Hans-Heyden-Straße haben diesen Anlass genutzt und ein Straßenfest organisiert. Die zentrumsnahe Siedlung wurde von dem Elmshorner Bauunternehmen Theo Semmelhaack entwickelt und später auch gebaut. Für Holger Fehrmann, Sprecher der Anwohner, liegen die Vorteile des einstigen Neubaugebietes bis heute auf der Hand. „Die Häuser sind für heutige Verhältnisse nicht allzu dicht beeinander gebaut. Es gibt großzügige Grünflächen, liebevoll gehegte Privatgärten, Wanderwege, einen weitläufigen Spielplatz und einen Kindergarten“, sagte er. Das wichtigste für die Anwohner sei allerdings das gute Miteinander. So sieht es auch seine Frau Petra. „Wir leben jetzt seit 20 Jahren hier glücklich und ohne Streit. Das ist wirklich nicht mehr selbstverständlich“, sagte sie. Weil aus Nachbarn längst gute Freunde geworden sind, dauerte das Straßenfest  eben mal zwölf Stunden. Dabei wurde das Büfett zu einer kulinarischen Weltreise, da viele der Anwohner ihre  Wurzeln in anderen Ländern haben.

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